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26. März 2007

Limewire Verfahren könnte lang und schmutzig werden

Napster, Bearshare, KaZaA - die Liste der Filesharingdienste, die Vergleiche mit der Musikindustrie abgeschlossen haben, ist lang. Limewire widersteht der RIAA seit Jahren - was sich in einem steigenden Marktanteil niederschlägt. Gleichzeitig gehen Beobachter davon aus, dass das Verfahren noch lange nicht abgeschlossen ist und Limewires Chancen vielleicht besser stehen, als manch einer denkt.

Denn die Limegroup LLC sei im Unterschied zu ihren gescheiterten Kollegen im P2P-Geschäft gut vorbereitet und unerwartet aggressiv. Und hat regelmäßig ein As im Ärmel, wenn die RIAA zum nächsten Schlag ausholt.

"Sie antworten. Wir antworten. Sie antworten, etc. Dann neue Erkenntnisse. Diese Dinge brauchen eine lange Zeit," so RIAA-Sprecher Jonathan Lamy vergangenen Dienstag. Insidern zufolge habe der Lime Group-CEO Mark Gorton über Jahre hinweg den jetzigen Kampf vorbereitet. Ebenso wird berichtet, dass keine internen Materialien existierten, die belegen, dass Limewire explizit zum Verstoß gegen Urheberrechte ermutigt habe - Dreh- und Angelpunkt beispielsweise der Supreme Court-Stellungnahme im Fall Grokster und Morpheus.

Limewire verteidigt sich darüber hinaus nicht nur, sondern geht auch zum Gegenangriff über: letzten September verklagte die Gnutella-Tauschbörse die RIAA wegen Monopolmissbrauch. Gespräche über lizenzierten Musikvertrieb via Limewire wurden in der Vergangenheit zwar geführt, scheinen nun aber komplett eingestellt worden zu sein.

Eine zähe Strategie, die sich jedoch für Limewire bislang bewährt hat. Nach Analysen der Digital Music News Research Group ist inzwischen auf 18,3% der Rechner weltweit ein Limewire-Client installiert - imponierende Zahlen, nachdem die Gnutella-Konkurrenz einerseits nicht schläft, der Torrent vergleichsweise populärer ist und zu guter Letzt seit Jahren der Untergang von Filesharing prognostiziert wird.

Im Kampf RIAA vs. Limewire werden demnach noch einige Runden zu erwarten sein. Totgesagte leben länger - das mag für den fruchtigen P2P-Client ebenso gelten wie für Filesharing selbst.

  • 5 Kommentare zum Artikel
  • ............................. In Neu England isses doch egal wer wem verklagt. Laut Statistik machen die Umsätze von Anwaltsfirmen mehr als 20% des BSP aus. Das Geld ist im Fluss je mehr umso höher die Honorare. Und umso höher wird ge-, und verklagt, leider eine Entwicklung die wir Firmen verdanken die viel Kapital inne halten. EDIT: Sry total falsches thema und Forum O o aber lass es mal stehen ...

  • hmm ich benutze da lieber die mod forstwire aber komisch is auch das ich nix hochladen kann^^ hab nix blockiert oder anderweitige einschränkungen gemacht... naja umso "sicherer" für mich... nur schade um das "leecher"-verhalten... das hau ich aber mit positiven rates bei torrents wieder raus

    Wandang am 26.03.2007 23:26
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