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26. März 2007
Limewire Verfahren könnte lang und schmutzig werdenNapster, Bearshare, KaZaA - die Liste der Filesharingdienste, die Vergleiche mit der Musikindustrie abgeschlossen haben, ist lang. Limewire widersteht der RIAA seit Jahren - was sich in einem steigenden Marktanteil niederschlägt. Gleichzeitig gehen Beobachter davon aus, dass das Verfahren noch lange nicht abgeschlossen ist und Limewires Chancen vielleicht besser stehen, als manch einer denkt. Denn die Limegroup LLC sei im Unterschied zu ihren gescheiterten Kollegen im P2P-Geschäft gut vorbereitet und unerwartet aggressiv. Und hat regelmäßig ein As im Ärmel, wenn die RIAA zum nächsten Schlag ausholt. Limewire verteidigt sich darüber hinaus nicht nur, sondern geht auch zum Gegenangriff über: letzten September verklagte die Gnutella-Tauschbörse die RIAA wegen Monopolmissbrauch. Gespräche über lizenzierten Musikvertrieb via Limewire wurden in der Vergangenheit zwar geführt, scheinen nun aber komplett eingestellt worden zu sein. Eine zähe Strategie, die sich jedoch für Limewire bislang bewährt hat. Nach Analysen der Digital Music News Research Group ist inzwischen auf 18,3% der Rechner weltweit ein Limewire-Client installiert - imponierende Zahlen, nachdem die Gnutella-Konkurrenz einerseits nicht schläft, der Torrent vergleichsweise populärer ist und zu guter Letzt seit Jahren der Untergang von Filesharing prognostiziert wird. Im Kampf RIAA vs. Limewire werden demnach noch einige Runden zu erwarten sein. Totgesagte leben länger - das mag für den fruchtigen P2P-Client ebenso gelten wie für Filesharing selbst. Verwandte News
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