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27. März 2006
Limewire Filter in der 4.11 BetaUnerwünscht? Dann einfach ausschalten Der beliebte Gnutella/G2-Client Limewire kündigt schon seit längerer Zeit Filter an: urheberrechtlich geschützte Files können so vom Angebot bzw. vom Download ausgeschlossen werden. Seit dem Sommer geistert die Ankündigung durchs Netz, die 4.11 Beta des Clients kommt nun mit der optionalen Filterung: userseitig kann man die Sperre nach Belieben ein- oder ausschalten. Limewire bietet Rechtinhabern an, am Filterprogramm teilzunehmen - aufgefordert wird zur Mitteilung der Dateien, die der Rechteeigentümer nicht zum Sharing freigegeben wissen will. Solange die Filter vom User leicht abstellbar sind, dürften sich die Bedenken in Grenzen halten. Sorgen werden vor allem anläßlich der Wiedereinführung zentraler Server geäußert, über die das Netzwerk wieder zentral überwachbar bzw. angreifbar wird. Weiter stelle das Filterangebot Limewires ein Eingeständnis der faktischen Machbarkeit von Filtern dar, zuletzt mache eine abschaltbare Filterlösung wenig Sinn: die Forderung nach Filterpflicht ist der nächste logische Schritt der Contentindustrie. Der an sich sinnlos bleiben dürfte: mit Frostwire ist ein Limewire-Klon im Rennen, der frei weiterentwickelt wird. Von Filtern ist beim Frostwireprojekt keine Rede. Sowohl Limewire als auch Frostwire stehen im gulli.com - Downloadbereich zur Verfügung. Verwandte News
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