gullinews am Montag, 10.12.2007 15:58 Uhr
Von "unzähligen Abmahnungen samt Unterlassungserklärung und Schadensersatzforderung" berichtet t-online und weist auf Details hin, welches den Verdacht der Massenabmahnung nahe legen: mittels Barcode auf den Einzelschreiben soll offenbar die Bearbeitung vereinfacht werden, die verlangten 250 Euro bewegen sich weiter in einem Bereich, der so manchen Briefempfänger zum Zahlen verleiten wird - die Alternativen kommen möglicherweise teurer, selbst wenn man sich im Recht sieht.
Auch fefe vermutet die schnöde Gewinnerzielungsabsicht hinter dem Vorgehen gegen Porno-Sharer. Interessant ist, dass kuw offenbar für mehrere Hersteller von "Adult Content" arbeiten soll. Bislang ist in Deutschland vor allem die Purzel Video mit Tauschbörsenüberwachung aufgefallen.
Die Pornobranche hatte lange Zeit nichts mit der übrigen Filmbranche gemein, was das Netz anging: bereits sehr frühzeitig gab es die ersten Payment-Dienste für die entsprechenden Angebote, Filme wurden oft per Flatrate-Abo vertrieben und waren frei von DRM-Maßnahmen. Auch vom Verklagen der eigenen Kundschaft war sehr lange keine Rede.
Dieses Jahr hatte sich das zum ersten mal signifikant verändert: mit der Gründung der GABA verfügte nun auch der Porn-Business über eine Interessensvertretung, die das Internet als Ursache entgangener Einkünfte ausgemacht haben will. 2 Milliarden habe man 2006 an die Tauschbörsen verloren, so die Behauptungen.
| 12 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Grazer57 am 11.12.2007 06:56:08: |
Carlos_Gardel am 11.12.2007 22:13:45: |
nils am 12.12.2007 15:36:32: |
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