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09. Juli 2008
Kunden wollen keine Gängelung DRM-freie Musik verkauft sich besserWährend in der Unterhaltungsbranche immer noch viele vom Digital Rights Management (DRM) überzeugt sind, verzeichnen MP3-Verkäufer Verkaufsrekorde. Nachdem die Major-Labels EMI und Warner Music den DRM-freien Musikverkauf erlaubten, schossen beim Online-Musikhändler die Umsätze in die Höhe. Der britische Online-Musikhändler 7digital konnte seit dem DRM-Fall von Warner Music und EMI seinen Umsatz um 300% erhöhen. Das machte den MP3-Händler zum zweitgrößten Musikverkäufer, gleich nach Apples iTunes. 7digital bietet insgesamt 3,5 Millionen Songs an, mehr als 80% davon sind bereits DRM-frei. Es wird vermutet, dass das hohe Angebot DRM-freier und hochwertiger MP3-Dateien mit verantwortlich für die Umsatzrekorde ist. So verkauft der Verlag Open Source Press bei seinem eben eröffneten eBook-Handel seine Werke ebenfalls ohne DRM. Zum Start bietet der Verlag drei Werke an, die völlig frei kopierbar als PDF angeboten werden. Lediglich ein digitales Wasserzeichen soll in die Dateien integriert werden. Die digital zu erstehenden Werke sind "LPIC-2", "Gentoo Linux" und "Das Debian System". Der Verlag plant jedoch auch weitere Titel in sein Angebot aufzunehmen. (via Afterdawn & Netzpolitik, thx!) Verwandte News
Trackbacks
Von solchen Fällen bin ich jetzt auch nicht ausgegangen. Nicht alles ist "legal" zu bekommen. Wenn ich aber Kommentare wie von "alter_Bekannter" höre, dann ist das für mich einfach nur eine neue Ausrede. thomasd am 10.07.2008 14:29
Das stimmt, zu billig sollte Musik nicht sein, auch wenn ich die Albenpreise in Deutschland oft für recht übertrieben finde und sie mir dann aus den USA oder von woanders importieren lasse. Allerdings ist dies auf CD's bezogen, Downloads sind ja günstiger als CD's und irgendetwas müssen die Labels und Läden ja auch noch daran verdienen MfG MbS MbS am 10.07.2008 14:34
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