Um die Umsatzeinbußen der Musikindustrie aufzufangen, will die Isle of Man in Zukunft auf eine Pauschallizenz setzen. Internetprovider sollen ihren Kunden gegen eine geringe Gebühr erlauben dürfen, so viel Musik herunterzuladen, wie sie wollen. Dabei sieht Ron Berry vom Finanzministerium der Isle of Man die Kosten für die Gebühr bei maximal einem Euro pro Monat. Wie die Umsetzung der Pauschale im Detail aussehen wird, ist bisher allerdings noch nicht bekannt. Die einzige Bedingung sei dabei eine "Zusammenarbeit zwischen den Rechteinhabern, den Telekommunikations- und Internetprovidern und einer unterstützenden Regierung", so Berry.
Neu ist der Vorschlag der Isle of Man zwar nicht, denn schon im vergangenen Jahr hatte Schweden geplant, eine Musikflatrate einzuführen. Diese ist allerdings massiv in die Kritik geraten, weil die schwedische Regierung mittels einer speziellen Software den jeweiligen Musikkonsum speichern wollte. Bis heute hat man von dem schwedischen Vorstoß kaum noch etwas gehört. Sollte der Plan auf der britischen Insel in die Tat umgesetzt werden, wäre die Isle of Man das erste Land Europas, in dem die Menschen ohne Angst vor Strafen im Internet Musik tauschen dürfen. (Malo)
(via Heise & International Herald Tribune, thx!)
| 13 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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baummuetze am 19.01.2009 19:34:27: |
Ihrgendwehr am 20.01.2009 12:19:57: |
jn_hummel am 30.01.2009 22:59:45: |
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