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20. Juni 2008
Korea Weitere Streaming-Seiten geschlossenWebseiten, auf denen man Video-Material kostenlos ansehen kann, erleben aktuell einen regelrechten Boom. Viele User weltweit finden großen Gefallen daran und begeistern sich dafür. Da besonders die kommerziellen Filme locken, wird in Korea vermehrt urheberrechtlich geschütztes Material angeboten. Der Polizei ist diese Tatsache ein Dorn im Auge, erste Maßnahmen gegen die asiatischen Schwarzseher wurden bereits ergriffen. Erste Ansätze der neuen Ziele und Vorhaben zeichnen sich bereits in Korea ab. Einigen der besagten Streaming-Seiten wurde dort bereits der Stecker gezogen. Die Eigentümer der großen Videohoster wurden in Gewahrsam genommen. Als Grund dafür wurden Copyrightverletzungen angegeben. Wenn man rechtlich geschütztes Material öffentlich zur Verfügung stellt, muss man offensichtlich auch in Asien damit rechnen, dass einem der Gesetzgeber auf den Fersen bleibt. Einer der ganz großen im Geschäft wird von der Bildfläche verschwinden. Moon Yong-sik, der Betreiber der Plattform "Afreeca" befindet sich bereits in Polizeigewahrsam, die entsprechende Website ist aber noch online. Insgesamt sollen fünf Geschäftsführer der größeren asiatischen Seiten bei der Aufräumaktion in die Fänge der Ermittler geraten sein. Ein massiver Schlag gegen diese Communitys, denn immerhin verzeichnen diese weit über 20 Millionen Mitglieder und erzielten Erträge von über einer Million US-Dollar. Manche Beobachter kritisierten, die Aktion könnte auch politischer Natur sein, weil auf Afreeca auch zahlreiche regierungskritische Videos gezeigt wurden. Stellt sich die Frage, ob diese Reinigungsaktion wirklich primär dem Kampf gegen Raubkopierer diente, oder ob man damit einige Leute schlichtweg mundtot machen wollte. (via chosun) Trackbacks
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