gullinews am Freitag, 20.07.2007 15:21 Uhr
Die Geschichte klingt wie eine Ente, wäre da nicht der Hinweis, dass die vier Erpresser bereits der Tat angeklagt wurden und weitere jahrelange Haftstrafen und einige hunderttausend Dollar Geldstrafen drohen könnten.
Besonders schutzwürdig sind Personennamen auch in den USA nicht, dennoch soll der "Copyrightschutz" laut AP eingereicht worden sein. Anschließend richteten die Vier millionenschwere Entschädigungsforderungen für die unerlaubte Verwendung der Namen an die Gefängniswächter und beauftragten einen Helfer damit, bis zur Begleichung der Forderungen die Autos der Wärter zu beschlagnahmen, Türschlösser auszutauschen und ihre Bankkonten einzufrieren.
Dieser Teil des Plans schlug fehl, da sich der Helfer als FBI-Agent herausstellte. Die Inhaftierten forderten ihre Freilassung im Gegenzug auf die Wiederaushändigung des vermeintlich beschlagnahmten Besitzes der Wärter.
Noch seltsamer wird die Geschichte, wenn man bedenkt, dass der Vorfall bereits Anfang 2004 stattgefunden haben soll. Warum es erst in dieser Woche zu einer Anklage kam, erwähnt AP nicht.
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Otacon am 20.07.2007 18:10:25: |
Xenor am 20.07.2007 18:29:05: |
Mr.Harmlos am 20.07.2007 21:45:59: |