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07. November 2006
Klicken gegen Internetzensur Reporter ohne Grenzen demonstrieren die nächsten 24 StundenAb sofort läuft die Netzdemonstration der Reporter ohne Grenzen gegen Internetzensur. Bis morgen Mittag kann gegen 13 "Schwarze Löcher" im Internet demonstriert werden - Länder, die den Informationsfluss im Netz massiv beschneiden. Gleichzeitig ruft die Organisation zu Protesten gegen Yahoo auf. Wer seine Meinung im Netz frei äußert, kann dafür in Ländern wie China, Tunesien oder Ägypten in den Knast gehen. 13 "Feinde des Internet" hat Reporter ohne Grenzen ausgemacht. Gegen die zensierenden Staaten kann mit einem simplen Mausklick demonstriert werden. "Jeder Klick hilft den Reportern Ohne Grenzen, mit mehr Nachdruck das Verhalten der Regimes zu verurteilen, die zensieren, was eine Plattform der freien Meinungsäußerung sein soll." So die Organisation zu der nun für einen Tag laufenden Aktion. Gleichzeitig wird zum Schreiben von Protestnoten an Yahoo aufgerufen. Yahoo war die erste Suchmaschine, die ihre Suchergebnisse in China zensierte, um den Ansprüchen des Regimes zu genügen. Datenherausgaben durch Yahoo führten zur Verhaftung mehrerer Dissidenten in China. ROG verspricht, dass die abgegebenen Protestnoten Yahoo-Gründer Jerry Yang auch tatsächlich erreichen werden. Anläßlich der Online-Demonstration startet ROG eine arabische Version ihrer Website, die bislang auf Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar ist. Weiterhin bietet sie die Möglichkeit, unter der Adresse www.rsfblog.org private Blogs zu starten, auf denen der Kampf für die freie Rede im Internet unterstützt werden kann. Verwandte News
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