gulli: Kleinerer Bust in der Releaserszene hat größere Nachwirkungen

Anzeige

gulli:Toolbox

Voting

Worüber wollt ihr mehr News?
Netzwelt
Untergrund
Filesharing
Datenschutz
Hacking
Demoszene
Mobiles (Handy)
Linux
Feature (Gulli Glosse)
18. August 2005

Kleinerer Bust in der Releaserszene hat größere Nachwirkungen

Polizei mit Admin-Userdaten im Netz unterwegs

Einige Affiliate-Sites nehmen momentan ihre Server vom Netz: nach einem kleineren Bust bei einem Serverbetreiber fielen den Strafverfolgern Zugangsdaten, Channelkeys und IRC-Logs des Admins in die Hände. Auf dem 900GB-Server namens "Site for Friends" lagen weitere nicht gecryptete Daten.

In den einschlägigen Kreisen wird vor dem Auftauchen von Ermittlern mit den Zugangsdaten des Serverbetreibers gewarnt. Ident, IP-Maske, Username und Password seien den Ermittlern bekannt, entsprechend solle der Nick beim Auftauchen zügig gekickt werden.

Auch größere Gruppen seien über ihre Affiliates betroffen, explizit an Releaser aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Schweden und den USA erging die Warnung, spätestens jetzt unverschlüsselte Platten zu verschlüsseln.

Mit einer leicht gebremsten Verteilung der Files ist in der Szene nun zu rechnen: Die Betreiber der Server, auf die der gebustete Siteadmin Zugriff hatte, werden nun erst einmal mit dem Wechseln der IPs beschäftigt sein.

Während dieses Jahr mit der Operation Site Down ein sehr großer Bust stattfand, wird ein Bust der jetzigen Größe in der Regel als Routine behandelt: Sites werden aus dem Netz genommen und unter neuen IPs wieder eingestellt. Selbst nach der Operation Site Down jedoch waren die Releaser weitgehend unbeeindruckt.

Kommentare

© Copyright 2008 gulli.com  | home | sitemap | kontakt | impressum | Partner | downloads |