gullinews am Donnerstag, 19.06.2008 10:02 Uhr
Der KISS-Frontmann Gene Simmons hat sich erst kürzlich über die jüngsten Ereignisse im Musikgeschäft ausgelassen. Vollkommen missfallen hat ihm der Versuch und die neue Geschäftsidee von Radiohead. Wenn es nach ihm geht, so hat ein Album einen festen Preis. Wo würde man denn hinkommen, wenn jeder das bezahlen würde, was er gerne möchte.
Sollte die Musikindustrie und die Künstler nicht wieder vernünftig zusammenfinden, so wird es auch von KISS nichts Neues zu hören geben. Wörtlich sagte Simmons, dass sich alle etwas beruhigen und ein zivilisierteres Verhalten an den Tag legen sollten. Er selbst ist der Meinung, dass die Plattenindustrie tot ist. Und einen Schuldigen hat er dafür auch gefunden. Dies seien angeblich die Fans, die sich die Suppe selber eingebrockt haben.
Das Downloaden und Filesharen spiele eine bedeutende Rolle und schade nicht nur der Industrie, sondern auch den Künstlern, so Gene Simmons. Hier und jetzt müsste man mit dem Umdenken beginnen.
Möglicherweise sollte sich die Unterhaltungsindustrie selbst an der Nase packen und überlegen, warum sich die Dinge so entwickeln. Massen von Peer-To-Peer-User warten schon über Jahre hinweg auf einen online Musikshop, in dem legale, DRM-freie Musik zu fairen Preisen angeboten wird. Doch das Warten scheint vergebens. Offensichtlich hat die Industrie einfach zu große Angst vor möglichen finanziellen Einbußen, die sie in dem Zusammenhang befürchten.
Somit bleibt eben alles, wie es ist, auch die Drohgebärden von KISS werden daran nichts ändern können.
(via zeropaid.com - Bild via wok bei flickr.com, thx!)
| 54 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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stony-rue am 20.06.2008 12:25:56: |
Fieser_Fettsack am 20.06.2008 13:05:23: |
0tozero am 20.06.2008 13:19:51: |