An sich ist es erstaunlich: trotz Gängelung, Überwachung und nervenden Vorspann-Beschimpfungen des Publikums als potentielle Mordkopierer verzeichnet die Kinobranche einen Rekordsommer. US-Kinos haben erstmals die Schwelle von vier Milliarden Dollar Umsatz im Kinosommer geknackt. Ach ja, und das auch trotz der schlimmen, schlimmen Piraterie.
Die Gründe für den Rekordsommer müssten auf der Hand liegen - waren es die
Kopfgelder, die auf Camripper ausgesetzt wurden? Die
Strafverschärfungen, die
Verhinderung von Abfilmungen bis hin zur
Verhaftung eines Mädchens wegen 20 Sekunden aufgezeichnetem Film?
Kopierergruppen, die abschreckende Wirkung durch
diverse
Verurteilungen? Die
hoch effizienten Sicherheitsmaßnahmen bei den Oscar-Juroren zur Verhinderung von Prereleases?
Nichts von alledem. Der
sehr ausgewogen ausgefallene Mix an Comedy, Action und Sequels sei der Grund für den Rekordsommer. Und man sollte meinen, dass sich die Studios ihre Gedanken machen, wie sie solche Publikumserfolge wiederholen - mit weiteren, spannenden Filmen für die Kinogänger und die unterschiedlichen Filmgeschmäcker. Und an sich könnte man daraus lernen, dass die permanente Belästigung der Besucher durch Taschendurchsuchungen, Überwacher mit Nachtsichtgeräten und verunglimpfenden Vorfilmen eher kontraproduktiv ist.
Stattdessen scheint die große Sorge bei der MPAA zu sein, wie man im Gegenteil die Kinobesucher noch stärker unter Generalverdacht stellt. Bauchschmerzen macht dem Verband nicht etwa die Frage, wie die Qualität und Attraktivität der Filme gehalten oder gehoben werden kann, sondern die Frage, wie leistungsfähig die
heutige und die kommende Handygeneration ist.
Elizabeth Kaltman, Sprecherin der MPAA: "Handys werden eingesetzt, um Kinofilme aufzunehmen. Wir werden hier verstärkt wachsam sein." Patrick Corcoran, Sprecher der National Association of Theater Owners (NATO) ergänzt, er sehe vermehrt, wie Handys im Kino zum Filmen verwendet würden.
Als Beispiel wurde der Handy-Camrip des Simpsons-Movies genannt. Dem Handycam-Ripper drohen in Australien
5 Jahre Haft für den wohl mit Abstand schlechtesten Rip der Movieszene.
Zitat: Zitat von St@tic ich bin dafür, dass wir ne spendenaktion starten "prostituirte für mpaa mitarbeiter" nur wenn man wirklich nie sex hat, kann man auf solche bescheuerten ideen kommen oder? wenn jeder von denen mal wieder ordentlich durchgezogen wird, werden die vielleicht auch wieder mal normal [sarkasm]ich würd eher für ein entziehungskur für die mpaa/riaa sparen. was die sich ...
wie sich die breite Masse gängeln lässt. War wohl nix mit dem so oft propagandierten Konsumverzicht aus Protest. Schade...
wer einem menschen wegen 88 minuten aufgenommenen "bildern" mit 5 jahren knast droht hat nur einen schlag in die fresse verdient und das mein ich ernst einfach nur unverhältnismäßig... scheisse, wie konnte die FI/MI so mächtig werden. das grenzt doch an wahnwitz und surrealität... naja ich reg mich wieder umsonst auf. @MPAA: da seht ihr vollidioten mal, dass eure prognosen völlig daneben sind und desweiteren durch eure ...
Zitat: Zitat von St@tic ich bin dafür, dass wir ne spendenaktion starten "prostituirte für mpaa mitarbeiter" nur wenn man wirklich nie sex hat, kann man auf solche bescheuerten ideen kommen oder? wenn jeder von denen mal wieder ordentlich durchgezogen wird, werden die vielleicht auch wieder mal normal sehe ich genauso!! Ich gucke mir jetzt die neuesten Filme auf meinen Handy an!