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30. August 2005
King Kong gegen die PiratenHollywood mit bizarren Sorgen
Angesichts der tatsächlichen Lage sind die Sorgen absurd - so sind in der Tat die Besucherzahlen in den Kinos seit längerer Zeit einmal wieder gesunken: doch selbst in Hollywood hat man bereits begriffen und zugegeben, dass dies einen sehr einfachen Grund hat: man macht einfach schlechte Filme. Dem gegenüber stehen jedoch weiterhin traumhafte Einnahmen: schlappe 84 Milliarden hätten die Studios 2004 gutgemacht, weiss die New York Times, und überraschenderweise beträgt der Anteil, der mit dem ach so leicht kopierbaren Medium DVD gemnacht wurde, über 55 Milliarden. Ansonsten erfreut die New York Times durch amüsante Berichterstattung. Die drei Milliarden Verlust, die die MPAA als durch DVD-Bootlegs verursdacht angibt, werden brav wiedergegeben (letztens waren es noch 3,5 Milliarden, die Gründe für die halbe Milliarde weniger dürfte nur die MPAA kennen), und die Geschichte, wie DVD-Bootlegs entstehen, ist auch höchst lesenswert: dafür würden vier "cammer" ins Kino gehen, einer filmt, zwei halten der Kamera die Leinwand frei und einer fungiere als Aufpasser. Dann würde der Rip auf "Topsites" geladen, von wo sie dann ins Darknet sickern würden. Nett und lebensnah geschreben, allein, so stimmt das natürlich überhaupt nicht. Aber ums klarzustellen: Camrips sind superlame. Die Releases kommen in der Überzahl mitnichten per Camrip zustande, sondern stammen von...? Na? Richtig, Hollywoodinsidern, wie beispielsweise im Fall Russel Sprague über einen Schauspieler und Oskarjuroren, oder über die Nachproduktion wie im Fall Revenge of the Sith. Ansonsten: es ist erstaunlich, wie negativ sich eine Industrie mit solchen Gewinnen wie im Artikel genannt darstellen kann. Warten wir auf den nächsten Text mit der Zielgruppe Aktionäre, dann sieht das alles sicher wieder ganz anders aus. Verwandte News
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