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15. April 2008
Kinderpornos Google unterstützt Ermittlungsstelle mit WerkzeugenGoogle unterstützt eine amerikanische Melde- und Ermittelungsstelle gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie mit Suchtechnologie. Die Mustererkennung durchsucht Datenbestände nach verdächtigem Bild- und Videomaterial. Ursprünglich wurde die Technologie entwickelt, um Urheberrechtsverstöße in Videos erkennen zu lassen. Die Werkzeuge, die Google entwickelt hat, kommen ursprünglich aus dem Bereich der Anti-Piraterieabteilung von YouTube und wurden dazu genutzt, um Urheberrechtsverstöße in Videos zu identifizieren. Jetzt arbeiten sie zusammen mit dem "Nationalen Zentrum für vermisste und missbrauchte Kinder (NCMEC)". Dort wurden bislang mehr oder weniger manuell Bilder und Videos auf der Suche nach verdächtigen Spuren und Fällen von Kindesmissbrauch gesichtet. In den letzten fünf Jahren hätten sie über 13 Millionen Bilder und Videos angesehen, so auch bei Verdachtsmomenten, die bei der eigens dafür eingerichteten Meldestelle eingegangen sind. Fünf Millionen Bilder und Videos wurden allein im letzten Jahr gesichtet. Die Größe des Datenbestandes wäre kaum mehr zu bewältigen, daher sei die Mustererkennung von Google eine große Hilfe für das NCMEC. Man könnte eine effektive Vorsortierung vornehmen, die automatisch mögliche Fälle von Missbrauch erkennen soll. Man verspricht sich bessere Ermittelungsergebnisse, bzw. das Auffinden bislang unsichtbarer Missbrauchsfälle. Die Software könnte Augenmerk legen auf Indizien, die man bei manueller Sichtung schlichtweg übersehen würde. Verdächtige Fälle meldet die NCMEC der Polizei. Kriminelle würden über neuste und spezialisierte Technologie verfügen, sagte Ernie Allen, Vorsitzender der NCMEC. Durch die Zusammenarbeit mit Google hätten sie ebenfalls spezialisierte Technologie, die sie in ihrer Arbeit unterstützt. Entstanden ist das Projekt in Googles "20% Zeit" Initiative, die Mitarbeitern von Google erlaubt, zwanzig Prozent ihrer Arbeitszeit auf Projekte mit persönlichem Interesse aufzuwenden. Seit August 2006 beteiligt sich Google bei der "Koalition gegen Kinderpornografie". Google Forscher Shumeet Balujar hofft, durch sein Engagement etwas Gutes zu tun und Missbrauchsopfern helfen zu können. ( via Google Blog, BBC News ) Trackbacks
Zitat: Zitat von Schattenspieler Ich bin zwar, was die Bildformate en detail anbelangt, nicht soo bewandert, aber ich dachte, solange man normale pixelbasierte Formate wie BMP, JPG etc. verwendet, sind überschriebene Pixel eben überschrieben. Irre ich? Wenn die Originaldaten erhalten blieben, wäre das interessant. ^^ (Und ob es dann dafür nicht spezielle Optimierer gibt, mit denen sich diese Informationen, so sie denn ... Wandang am 21.04.2008 17:20
das geht langsam OT aber irgendwie... weiß nicht ich schließe mich Schattenspieler an: Seit wann wird denn die "History" im .jpg mitgespeichert bitte? Dann würden die Dateien ja anwachsen mit der Zeit Ich denke der andere meinte eher, dass noch "Artefakte" des ursprünglichen Bildes da bleiben... z.B. die EXIF (die angibt / wann / wo gespeichert wurde ) oder ähnliches - aba dass sich alles zurückverfolgen lässt, das ... tfk am 21.04.2008 19:14
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