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20. September 2007
Kimble aka Kim Schmitz Mit Megaupload wieder im GeschäftStill war es in letzter Zeit um eine der schillernden Gestalten der ersten Dotcomblase geworden: Kim Schmitz aka Kimble, selbsternannter Hacker und Lebemann, Gründer unter anderem von Dataprotect und der "Young Intelligent Hackers against Terror" wurde 2002 in Thailand verhaftet und verurteilt. Mit "Trendax" will Schmitz inzwischen an der Börse Geld verdienen, nebenbei betreibt er jedoch einen der größten 1Click-Hoster weltweit: megaupload.com. Vor Jahren war "Kimble" um große Töne selten verlegen, entsprechend überrascht sein jetziges stilles Vorgehen. Die Hackingfähigkeiten des selbsternannten Uberhackers wurden oft genug in Zweifel gezogen, sein Talent zur Selbstinszenierung stand dagegen selten in Frage. Groß geworden im Securitybereich pflegte Kimble in den Hochzeiten des Dotcomwahns einen offen zur Schau getragenen Millionärslifestyle. "Kimpire" nannte er seinen Unternehmensverband, mit "Kimvestor" wurden Geldgeber für seine Projekte gesucht, quasi nebenbei versuchte sich Schmitz auch als Terroristenjäger: die "Young Intelligent Hackers against Terror" (YIHAT) sollten nach dem 11. September Terrorstrukturen im Netz aufspüren, Schmitz selbst behauptete, 10 Millionen Dollar für die Ergreifung Osama Bin Ladens bieten zu können. Während seine Geldgeschäfte am neuen Markt offenbar funktionierten, war es um die "Hackerlegende" ärmer bestellt. Angebliche Hacks der NASA und des Pentagons, deren sich Kimble rühmte, waren Enten, auch die 20 Millionen, die er nach einem Citibank-Hack an Greenpeace überwiesen haben wollte, stellten sich als
Während wegen Insiderdeals in Deutschland gegen ihn ermittelt wurde, trat Kimble die Flucht nach Thailand an - auch diese mit großen Tönen. "Der Star unter den deutschen Jungunternehmern hat Deutschland satt." Anfang 2002 wurde er in Bangkok verhaftet. Im anschließenden Verfahren in Deutschland wird Kimble wegen Insidergeschäften und Kapitalanlagebetrug zu 20 Monaten auf Bewährung und 100.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Über Insidergeschäfte mit Aktien der Firma Letsbuyit.com habe Kimble 1.192.751 Euro und 20 Cent ergaunert. Aufstieg und Fall Kim Schmitz' dokumentierte
Heute haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Kimble ist wieder im Ausland - in Hong Kong, um genau zu sein - und tönt nicht nur leiser als in seinen alten Tagen, sondern bietet gar Geld, wenn man ihn verschweigt: Im Gegenzug fürs Stillschweigen über Megaupload bot Kimble gulli.com einen Werbedeal an - für megaupload.com, mit Alexarank 15 eine der bestbesuchten Seiten im Netz, wenn man den Alexa-Zahlen trauen darf. Megaupload wird betrieben von Kimble selbst. Eine "Monkey Ltd" in Hong Kong ist offizielle Betreiberin des Filehosters, Gerüchte Schmitz ist demnach - nach wie vor - offenbar gut im Geschäft. Und hat es inzwischen geschafft, dasselbe zu betreiben, ohne viel Lärm zu machen. Was man der Wer sich ein Bild vom damaligen Kimperium machen will, ist auf die Wayback Machine angewiesen. Auf Seiten wie kimble.org, kill.net oder kimpire.com ist aktuell kein Content mehr zu finden, einige Domains wurden via robots.txt aus dem Archiv ausgeschlossen. Einen Eindruck machen kann man sich immerhin noch auf Verwandte News
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Dank Megavideo und Megaupload ist Kimble schon wieder mehrfacher Millionär. Ihr nutzt Dienste wie Megaupload und Rapidshare täglich während Kimble damit ein Vermögen macht. Also steht er über euch in der Nahrungskette weil die meisten von euch auch mit 60 noch von anderen abhängig sind oder für andere arbeiten müssen. Mich würden viel mehr mal die Hintergründe von Megaupload und Megavideo interessieren. Wie sie Geld machen ist klar, aber ... inselfreek am 11.04.2009 02:05
der wird noch bigger, nachdem rs.com nutzerdaten rausgegeben hat tomll am 30.04.2009 19:04
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