59% der Bundesbürger stimmen einem Verbot sogenannter "Killerspiele" zu. Dies das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Nach dem Amoklauf ResistantX' in Emsdetten scheint einmal mehr das Setzen auf einfachen und sinnfreien Aktionismus funktioniert zu haben. Unter anderem die Bildzeitung glänzte mit selektiver Darstellung der Motive Sebastian B.'s.
Gar 72% aller Befragten gab in der Umfrage an, dass "Killerspiele, wie sie auch der Amokläufer von Emsdetten nutzte" zur Gewalt an Schulen mit beitrage.
"Unsere Studie legt nahe, dass bestimmte Typen gewaltbeinhaltender Videospiele andere Kurzzeiteffekte auf die Hirnaktivität verursachen als ein nicht gewalttätiges, aber spannendes Spiel."
Dass aber alles nur an den Videospielen lag: an dieser Version der Geschichte wird fleißig gearbeitet. Im Internet wurde die Schlacht zwar verloren - die Polizei gab wenige Tage nach dem Amoklauf zu, die Verbreitung der Texte und Videos des Amokläufers nicht stoppen zu können.
"Die im Internet vom Täter eingestellten Inhalte sind im Web so weit gestreut, dass diese immer wieder auftauchen und aufzufinden sind. Eine polizeilich veranlasste Sperrung / Blockierung ist aus diesem Grunde im Moment unmöglich",
vermeldete die Polizei Münster. In der Offline-Welt bleibt die vereitelte Zensur jedoch weitgehend folgenlos, wie die Umfragen zu Killerspielen zeigen. Dort wird die Bildzeitung größere meinungsbildende Kraft entwickeln als das Netz, und dies tut sie mit bemerkenswert sinentstellenden Auslassungen beispielsweise im Abschieds- und Bekennerschreiben Sebastian B.s. In dem seine Klage über "S.A.A.R.T. - Schule, Ausbildung, Arbeit, Rente, Tod" eine zentrale Rolle spielt. Ihren Lesern wollte die Bild diese Kritik indessen nicht zumuten - diese und zahlreiche weitere Absätze wurden gestrichen. Konsumkritik? "Als ich dann 1998 auf die GSS kam, fing es an mit den Statussymbolen, Kleidung, Freunde, Handy usw.. Dann bin ich wach geworden." Auch diese Sätze waren offenbar nicht wichtig genug für eine Dokumentation.
Nicht nur die bei YouTube kursierenden Videos zeigen, dass ResistantX eine ganze Reihe psychischer Auffälligkeiten aufwies. Die Eingrenzung der Debatte auf "Killerspiele" funktionierte dennoch offenbar hervooragend. Es wäre zu begrüßen, wenn Forsa bei Gelegenheit eine Befragung zur Wirkung von Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung auf Jugendliche durchführen würde.
Ein Verbot ist doch einfach nur lächerlich! fast jeder Teenie zockt CS, etc... und jetzt Tickt halt ein Teenie durch(gabs schon immer, schlimmes Alter *g*) und zufälligerweiße zockt er eben auch cs, wie millionen andere Teens auch, die keinen umbringen. Ihc zocke schon seit meinem sechsten Lebensjahr gewaltspiele und bin ehrlich gesagt ein ganz netter und ruhiger Mensch. Irgendwas ist doch bei mir falsch gelaufen, oder? ^^ naja, die ...
1. Verbot gleich unmöglich= Wirtschaft so schon am Abgrund 2. Nicht alleine die Spiele machen Gewltätig, ich möchte ja nichts gegen Hip-Hop sagen aber singen die nicht über Mord, Rache und Drogen? 3. Wenn es zum Verbot kommt ....*auf gulli guck*...... ---Fazit--- Alles aufbauscherei mit Schlagsahne = MIST Es wird 3 Wochen diskutiert dann wars das! Es kommt zu keinem Verbot, keiner neuen FSK oder sonnst was! Das kann sich ...
Zitat: Zitat von Neiro 1. Verbot gleich unmöglich= Wirtschaft so schon am Abgrund 2. Nicht alleine die Spiele machen Gewltätig, ich möchte ja nichts gegen Hip-Hop sagen aber singen die nicht über Mord, Rache und Drogen? Ich höre Hip-Hop, spiele CSS und kiff ab und zu. Na und? Neulich haben die auf Giga was intelligentes gesagt, es kommt nicht nur darauf an, was ein Mensch für Hobbies ...
Zitat: Zitat von Bergner Bei Kampfsportarten lernt man als erstes den Gegner zu respektieren und Grundsätze im fairen Umgang untereinander. Es wird von den Lehrern auch immer wieder auf den defensiven Einsatz abgestellt. Immer und in allen Kampfsportschulen?? Ich kenne auch agressive Werbung von solchen Schulen.