gullinews am Mittwoch, 17.06.2009 21:14 Uhr (Rating: 



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Offenbar finden die konservativen und unzeitgemäßen Politiker weiterhin gefallen daran, zahlreiche Bürger der Bundesrepublik Deutschland uneingeschränkt aus der Fassung zu bringen. Wie es sich nun vor kurzem herausstellte, sind einige Menschen der Ansicht, dass auch legitime Online-Shops, die gebräuchliche Gaming-Produkte vertreiben, eine Gefährdung für die Jugend darstellen.
Auf der Webseite des österreichischen Händlers wurde am heutigen Mittwoch öffentlich bekannt gegeben, dass schon bald eine Indizierung des Internet-Händlers Gameware.at im Rahmen des Möglichen sei. Die Kommission für Jugendschutz der Landesmedienanstalten (kurz KJM) habe bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) eine umgehende Zensur der Internetpräsenz beantragt. Man wolle die Domain des Handelsvertreters auf den Index setzen, da die Besucher der Webseite mit einer "sozial-ethischen Desorientierung" konfrontiert werden. Weiterhin fördere der Händler die "Verrohung Heranwachsender" und trage dazu bei, dass die Besucher einen "nachhaltigen Empathieverlust" verspüren.
Die Kommission für Jugendschutz der Landesmedienanstalten störe in diesem Zusammenhang besonders, dass der Betreiber des Online-Shops vielen deutschen minderjährigen Gamern die Gelegenheit biete, sich ungekürzte und unzensierte Spiele unbemerkt unter den Nagel zu reißen. Dieses gefährliche Potenzial sei mit einer Indizierung des Händlers aus dem Weg zu schaffen.
Aufseiten des Händlers Gameware.at wurde nun eine Petition in die Wege geleitet, um "diesem Wahnsinn aktiv entgegenzutreten". Es sei wichtig die Petition zu joinen, denn "200+ Unterstützer sind gut, aber um Einfluss zu haben, fehlen uns noch ein paar Tausend", so der österreichische Online-Shop. (S. "Buddy09" Dincer)
(via www.pcgames.de, thx!)
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Laharl am 19.06.2009 14:34:02: |
Fligel am 19.06.2009 14:35:52: |
Art1977 am 19.06.2009 18:05:56: |