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13. Juni 2007

Kein iPhone ohne iTunes-Account

Am Dienstag haben alle Interessenten, die in den USA den Kauf eines iPhones beabsichtigen, eine E-mail vom Hersteller Apple erhalten. In dieser werden sie darüber aufgeklärt, dass sie für die Installation des neuen Handys nicht um einen Account beim Online-Shop iTunes herum kommen. Darüber hinaus hat sich der Antivirenhersteller Symantec kritisch bezüglich der geplanten Applikationen von Drittanbietern auf dem iPhone geäußert.

Der Zugang zum iTunes Store inklusive der Angabe diverser persönlicher Daten und der aktuellen Kreditkartennummer wäre dringend erforderlich, um das neue Smartphone betreiben zu können. Wahrscheinlich versucht man so auch die Nutzer dieser Hardware an den eigenen Shop zu binden, um so zukünftig noch mehr Filme und Musik online verkaufen zu können. Der Anfrage des Journalisten vom "Wall Street Journal" kam man in dieser Sache nicht nach, Apple war bis dato zu keiner Stellungnahme in dieser Angelegenheit bereit.

Das iPhone wird in den USA ab dem 29. Juni erhältlich sein und wird dort exklusiv vom Mobilfunkkonzern AT&T Wirless vertrieben. Noch im Januar 2007 hatte die größte Telefongesellschaft der Welt beziehungsweise der weltgrößte Kabelfernsehbetreiber AT&T die Firma Cingular und seine rund 58 Millionen Kunden erworben und in AT&T Wireless umbenannt. Die Nachfrage nach dem iPhone ist gigantisch, rund eine Million Anfragen sollen bezüglich des Geräts bei Apple und AT&T eingegangen sein. Auf seiner Entwicklerkonferenz hat Apple kürzlich bekannt gegeben, dass es auch Drittherstellern erlaubt werden soll, Software für dieses Gerät zu entwickeln. Die Möglichkeiten dazu sind allerdings eingeschränkt, denn die Anwendungen sollen in Javascript programmiert und auf dem implementierten Browser Safari ausgeführt werden. Dabei haben die Programme den vollen Zugriff auf viele Bereiche des Hardware. Unerwünschte Anrufe könnten darüber getätigt, das Adressbuch ausgelesen und Zugriff auf Google Maps vorgenommen werden. Apple will die genauen Details bezüglich der möglichen Zugriffe, der Distribution der Software von Drittanbietern und der Einholung Cupertino.de, Apple, Developer CD, Hack to the futureeiner eventuellen vorherigen Erlaubnis vom Hersteller in den nächsten Tagen bekannt geben.

Eric Chien von Symantec sieht den Einsatz von Anwendersoftware, die nur auf einem Browser ausgeführt werden soll, als kritisch an. Schadprogramme hätten es in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft, durch das Ausnutzen von Sicherheitslücken in diversen Browsern auf die Geräte der Anwenderr zu gelangen. Vor allem die angekündigte Verfügbarkeit des Browsers für Windows könnte quasi wie eine Einladung zum Hacken angesehen werden. Bild: "Hack to the future": Cover einer Apple Developer-CD aus 1992. Quelle: Cupertino.de

  • 15 Kommentare zum Artikel
  • frage: hat jemand von euch das iPhone? wenn ja, dann darf er sich hier zurecht über das smartphone von apple "ausschimpfen" geht kauft doch eure nokia handys und habt euren spaß Zitat: Zitat von Doctor Dark  Der Spot sollte jetzt neu gedreht werden und alle User sieht man angekettet an Apple Produkte. Aber wenigsten dürfen Sie jetzt farbige Kleidung tragen ich denk mal ...

    RaiApple am 13.06.2007 19:04
  • Man hätte aber auch zwecks Datenaustausch mit dem PC problemlos Software für dieses Gerät veröffentlichen können, die einen NICHT an den eigenen Shop bindet. Wenn, ja wenn es nur um die Verbindung zum PC gehen würde, tut es aber offensichtlich nicht. Es geht um das Binden der Kunden an den eigenen Shop. iTunes vom PC zu entfernen ist gar nicht so einfach. Trotz erfolgter Deinstallation liefen nach einem Reboot noch immer sichtbare Prozesse im ...

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