gullinews am Dienstag, 28.10.2008 19:16 Uhr
Schon lange belästigt die GVU den geneigten Kinobesucher mit mehr oder weniger ansprechenden Spots gegen die Raubkopie und Abfilmung von aktuellen Hollywoodstreifen. Nicht minder stolz ist sie nun auf den Ermittlungserfolg im Falle eines nordrhein-westfälischen Bürgers, auf welchen man wegen einer Zeugin aufmerksam wurde. Diese hatte ihn beschuldigt, Kopien von aktuellen Kinofilmen zu verkaufen. Bei der Durchsuchung, welche allein auf diese Aussage hin folgte, wurden jeweils 3.000 Filmkopien und Audiodateien sowie vier Computer und drei externe Festplatten sichergestellt.
Nach der Hausdurchsuchung, die von Polizei und Staatsanwaltschaft durchgeführt wurde, wurden die Filmdatenträger durch die GVU analysiert. Diese gab bekannt, dass eine Vielzahl der Medien noch gar nicht zur Sekundärverwertung freigegeben waren. Dies ist dann der Fall, wenn diese noch nicht von legalen Anbietern auf den Markt gebracht wurden, also im Fall der Filmindustrie durch reguläre Verkaufs-DVDs.
Dieser "Ermittlungserfolg" bestätigt die GVU nur in ihrer Stellung. Man wird also auch zukünftig mit weiteren Eingriffen in das Ermittlunsgeschehen rechnen müssen, sowohl in rechtlicher als auch in technischer Hinsicht. Somit wird den jetzt noch verbliebenen, braven Kinobesuchern weiterhin ein unterhaltsamer, überaus informeller und actionreicher Spot vor dem ein oder anderem Film nicht erspart bleiben. (-rbrueckner)
(via GVU-PM, thx!)
| 151 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Destiny666 am 01.11.2008 00:40:17: |
am 01.11.2008 12:24:21: |
Dopex84 am 16.07.2009 17:17:36: |