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10. März 2007
Japan Schulen steigen auf Linux umDass freie Software eine nicht zuletzt preisgünstige und praktische Alternative zu Microsoft und Co. ist, haben nun auch die japanischen Schulbehörden begriffen. Jetzt sollen japanischen Schulen auf Linux umsteigen. Die Idee dahinter ist zunächst pragmatisch: So können auch ältere Computermodelle weiterhin für den Unterricht benutzt werden. Nun beschloß die Bildungskonferenz, die am 2.-3. März in Tokyo tagte, die flächendeckende Einführung von Linux an japanischen Schulen. Dabei soll eine auf Knoppix 4.5 basierte Distribution verwendet werden. Die Wahl auf Knoppix fiel vor allem wegen niedrigen Hardware-Anforderugen sowie der Möglichkeit, das System von CD-ROM zu booten. Die Lehrkräfte sind angesichts des neuen Systems enthusiastisch. Ein Gymnasiallehrer aus der Präfektur Fukuoka kommentierte: "Immer die neuste Software installieren zu müssen, ist kostspielig und erschwert uns die Arbeit. Von jetzt an will ich aktiv auf die Nutzung von Open-Source-Software setzen." Japan ist nicht das erste Land, in dem staatliche Stellen auf Open-Source-Projekte setzen. In Venezuela ist der Einsatz von Open-Source-Software an Schulen sogar verpflichtend - durch ein kürzlich erlassenes Dekret des Präsidenten. Auch die chinesischen Behörden richten ihr Augenmerk immer mehr auf freie Software. Verwandte News
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