Nach vier Jahren sollte bekannt sein, dass es eine schlechte Idee ist, Filesharing-Software auf Rechnern des Militärs oder von Atomanlagen zu installieren. Noch ungeschickter: wenn dann auch noch vertrauliche Dokumente per Share aller Welt verfügbar gemacht werden. In Japan soll das nun endlich ein Ende finden: nachdem die ersten Lecks bereits 2002 stattfanden.
März 2006 rief die japanische Regierung dazu auf, die beliebte Filesharing-Software "Winny" nicht mehr auf Rechnern zu verwenden, auf denen sensible Daten lagern. Noch Ende letzten Jahres leckten über die Software Files über US-Militärstützpunkte in Kuwait und im Irak ins Internet.
Winny-Entwickler Isamu Koneko wurde letztes Jahr zu einer Geldstrafe verurteilt: geklagt hatte allerdings nicht das Militär, sondern die Musikindustrie. Deren Lerngeschwindigkeit im Umgang mit Tauschbörsen jener des japanischen Militärs indessen in nichts nachsteht.
Nach vier Jahren sollte bekannt sein, dass es eine schlechte Idee ist, Filesharing-Software auf Rechnern des Militärs oder von Atomanlagen zu installieren. Noch ungeschickter: wenn dann auch noch vertrauliche Dokumente per Share aller Welt verfügbar gemacht werden. In Japan soll das nun endlich ein Ende finden: nachdem die ersten Lecks bereits 2002 stattfanden. März 2006 rief die japanische Regierung dazu auf, die beliebte Filesharing-Software ...
Da hätten doch eigentlich schon längst Köpfe rollen müssen... Also wirklich, so viel Sicherheitsbewusstsein hätte ich ja eigentlich bei dieser Art von Computern erwartet. Naja, schade, dass die auf japanisch sind und ich damit nichts werde anfangen können.
Einer der weit verbreiteten Irrtümer ist, dass Köpfe die rollen, dafür sorgen, dass Systeme sicherer werden... Besonders weit verbreitet ist dieser Irrtum in Militärkreisen...