gullinews am Sonntag, 16.03.2008 11:24 Uhr
Bisher verzichteten die Internetprovider zum Schutz der Privatsphäre und dem Recht auf die Nutzung der gekauften Telekommunikationsdienste auf die bereits seit längerer Zeit diskutierte Sperrung.
Laut der japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" soll man sich nun aber darauf verständigt haben, die Kündigung von Kundenverträgen bei Intensivnutzern des Peer-To-Peer-Clients "Winny" und anderen Programmen durchzuführen. Im September 2003 soll es bereits 250.000 Benutzer des Programms gegeben haben und ist seit Jahren das populärste P2P-Programm in Japan. WinMX kam im Jahr 2003 auf Rang zwei.
In den Verbänden ist quasi die gesamte Branche in Japan organisiert, was eine flächendeckende Sperre ermöglichen wird. Im April wird ein gemeinsames Gremium eingerichtet, um genaue Richtlinien für das Vorgehen zu entwerfen. Die jeweilige Kündigung soll aufgrund von Hinweisen der Rechteinhaber durchgeführt werden, eine Überwachung der Anschlüsse ist laut japanischem Recht nicht erlaubt. Die Filesharer erhalten dann eine E-Mail, in der sie aufgefordert werden, ihre Tätigkeit einzustellen. Erst wenn darauf nicht reagiert wird, soll der Zugang tatsächlich stillgelegt werden.
(Via de.internet.com)
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Hirnblaehung am 17.03.2008 09:47:51: |
Shiranai am 17.03.2008 12:56:50: |
besenbert am 17.03.2008 13:37:25: |
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