Die Empfehlungen eines eigens dafür gegründeten Gremiums wurden kürzlich an die Regierung übergeben, diese wurden diese Woche offiziell bestätigt und sollen bald in Kraft treten. Den jungen Internetjunkies will man möglichst nur noch solche Handys an die Hand geben, die nicht internetfähig sind. Auch denkt man über Filter für deren Internetzugang nach, so will man unter anderem E-Mail Spiele unmöglich machen, bei denen der Schüler verliert, der nicht binnen von 30 Minuten auf eine empfangene E-Mail reagiert.
Ganz wegnehmen will man den Schülern ihre Mobiltelefone nicht, viele haben sehr lange Anfahrtswege, die sie täglich auf sich nehmen müssen. Den Eltern ist es wichtig, dass ihre Zöglinge jederzeit Kontakt zu ihnen aufnehmen können. Neben den Anschaffungskosten für die Geräte geht es hier aber auch um viel Geld: Durchschnittlich geben die Eltern jeweils zirka 25 Euro pro Monat für die Mobilfunkleidenschaft ihrer Kinder aus. Als Grund für die Zensur soll mal wieder die Kriminalität herhalten, obwohl das Land eine vergleichsweise niedrige Rate im Vergleich zu vielen anderen Industrienationen aufweist. Kommen die Schüler mit ihren Handys nicht ins Internet, können sie auch nicht finanziell abgezockt oder wegen Bildern, die sie veröffentlicht haben, bedroht werden, so die Hoffnung der Regierungsvertreter.
Die technische Innovation eines Landes an bestimmten Punkten aufzuhalten, das haben schon andere ohne Erfolg versucht. Trotz aller geplanten Aufklärungskampagnen und Filteranlagen fürs Web wird es kaum gelingen, das Rad in den Schulen rückwärtszudrehen.
(via Yahoo! news, thx!)
| 5 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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blahblah am 27.05.2008 16:19:13: |
Dine Mama am 27.05.2008 16:34:34: |
The | Commander am 27.05.2008 18:47:44: |
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