Im hauseigenen Blog beschreibt Jamendo-Gründer Sylvain Zimmer die Entwicklung der Three-Strikes-Gesetze. Nach Großbritannien und Neuseeland denkt jetzt Frankreich über ein Gesetz gegen illegales Filesharing nach, welches die Filesharer in drei Etappen verwarnen und schließlich vom Internet trennen soll.
Die Internet-Plattform Jamendo besinnt sich der Idee der Politiker und dreht diese um 180 Grad herum. Sie haben kürzlich die Kampagne "Danke fürs Downloaden!" gestartet. Jeder Downloader, der eine der 200.000 dort verfügbaren Tracks herunterlädt, bekommt von Jamendo ein Dankesschreiben per E-Mail zugestellt. Diese Mail soll ihn ermutigen, die Musik auch mit seinen Freunden zu teilen. Die Hardcore-Sauger unter den Leechern bekommen im zweiten Schritt per Post ein "Komplizen-Kit" mit Stickern und Broschüren über Jamendo zugestellt. Man will damit die Jamendo-Künstler und freie Musik allgemein bekannter machen. Den unverbesserlichen Wiederholungstätern kommt man auch bei. Solche, die auch noch einen Betrieb (Restaurant, Bar, Hotel, Shop etc.) überzeugen, den Service Jamendo PRO zu abonnieren und so ein "free culture spot" werden, erstattet Jamendo die Kosten für einen Monat ihrer Internetverbindung.
Lieber den ISP bezahlen als die Leitung zu trennen! Wo Rechteinhaber und das Gesetz das Internet sperren wollen - da wird es euch finanziert. Eine überaus gute Idee, die wir an dieser Stelle gerne versuchen ein wenig bekannter zu machen. (Ghandy)
(via Musik.Klamachen-zum-ändern.de, thx!)
| 3 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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BlackCrack am 26.03.2009 16:03:02: |
Toronto am 26.03.2009 16:10:25: |
GESUCHTER am 26.03.2009 16:11:33: |