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29. März 2005

iTunes-DRM-Hack sei ein Versehen gewesen

PyMusique sollte einfach ein Linuxclient für iTunes werden

Cody Brocious entwickelte zusammen mit "DVD-Jon" Johansen mit PyMusique einen iTunes-Client, der den Kauf von Songs bei iTunes ermöglicht - dies jedoch ohne lästigen DRM-Schutz der gekauften Files. Nachdem Apple per Zwangsupdate allen User älterer iTunes-Versionen Hausverbot im iTunnes-Shop verordnete, kam zügig das Update, welches erneut DRM-freien Einkauf bei iTunes gewährleistet.

Das sei alles aber ein Versehen gewesen, so Brocious nun. PyMusique sollte ein iTunes-Client für den Apple-Musikshop sein, der momentan nur von Windows- und Macusern genutzt werden kann - dass dabei der DRM-Schutz ausgehebelt wurde, sei auch für die Entwickler überraschend gewesen - man sei davon ausgegangen, dass die Files bereits mit DRM von Apples Servern geladen werden würden, nicht, dass die Schutzroutinen erst clientseitig in die Tracks integriert würden.

Die Frage, weshalb PyMusique dann auch für Windows entwickelt wurde, stellte dann nicht nur Forbes, Brocious gab an, dass das DRM ohnehin geknackt werden könne - einfach, indem die Tracks auf Audio-CD gebrannt werden würden, wodurch der Schutz ebenfalls ausgehebelt wäre, die CD-Tracks könne man anschließend nach Belieben vervielfältigen.

Apple kommentierte bislang keinen der Vorgänge - und bislang auch nicht das Angebot der PyMusique-Hacker, das iTunes-Shopsystem nach Linux zu portieren. Apple solle mit ihnen arbeiten, nicht gegen sie, so Brocious. Bislang ignorierte Apple das DRM-freie Downloaden seit PyMusique 0.4.

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