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23. Januar 2008
Ist das wirklich mein Sohn? Gentests per Internet jetzt auch bei uns möglichVor Gericht anerkannt werden die Ergebnisse der geheimen Vaterschaftstests der Genlabore sowieso nicht. Aber viele Väter, die auf Nummer sicher gehen wollten, haben sich in der Vergangenheit zu einem solchen Test entschlossen. Seit Dienstag sind solche Tests auch via Internet möglich. Um die Vaterschaft klären zu können, muss lediglich eine Speichelprobe an das Unternehmen 23andme eingeschickt werden. Man akzeptiere jetzt auch Kunden aus Deutschland, so die Gründerin Anne Wojcicki, Ehefrau des Google-Mitbegründers Sergey Brin gegenüber dem Handelsblatt. Der schwere Eingriff in die Intimsphäre des Kindes kann jetzt durch das amerikanische Biotech-Start-up-Unternehmen nach Erstattung der Gebühr in Höhe von rund 700 Euro und ca. vier Wochen Wartezeit durchgeführt werden. Die Geschäfte laufen nach eigenen Angaben sehr gut. Genaue Daten will die Leitung des Konzerns, an dem auch Google finanziell beteiligt ist, nicht nennen. Nach Ablauf der Wartezeit kann das Resultat des Tests auf der Website der Firma online eingesehen werden. Mithilfe der Analyse des Speichels sollen neben der Klärung der Verwandtschaftsverhältnisse aber auch Anzeichen für vererbbare Krankheiten offenbart werden. Weil sich das Labor außerhalb der eigenen Landesgrenzen befindet, spielen rechtliche Hindernisse bei der Entlarvung der KuckucksKinder der Liebe nur noch eine untergeordnete Rolle. Auch die anonyme Abwicklung im Internet dürfte vielen Vätern die Durchführung des Tests erleichtern. (via derStandard.at) Trackbacks
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