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21. Juli 2007

Irak US-Army erstellt biometrische Datenbank von tausenden Irakern

Wie die Zeitung USA Today berichtet, erstellen die Mitglieder der US-Truppen derzeit eine Datenbank mit biometrischen Informationen von mehreren tausend Irakern. Man will so verdächtige Kämpfer und mögliche Mitglieder der Al Kaida aufzuspüren.

An den Kontrollpunkten, Arbeitsplätzen und solchen Orten, an denen vor kurzem ein Attentat stattgefunden hat, werden Personen angehalten und ihre Daten mit Hilfe von tragbaren Scannern aufgenommen. Die biometrischen Merkmale werden von den mitgeführten Laptops gespeichert und später der zentralen Datenbank der Armee hinzugefügt. Die Zeitung berichtet, in mehreren Stadtteilen Bagdads seien zudem Soldaten von Haus zu Haus gegangen, um auch die Gesichtsmerkmale der Anwohner zu sammeln.

Seit März seien 5.000 bis 10.000 Personen in Bagdad und Umgebung erfasst worden. Die Armee hofft auf diese Weise Terroristen aus Stadtteilen fernzuhalten oder diese zu identifizieren. Im Moment werden 200 Scanner eingesetzt. Im Laufe des Jahres soll deren Zahl auf 3.800 erhöht werden. Jeder einzelne Scanner könne bis zu 10.000 Datensätze auf dem Gerät abspeichern. Schon seit 2004 versuchen US Soldaten mit Hilfe der Biometrie den Kampf gegen den Terror zu gewinnen. In der Provinz Anbar hätten laut Thomas Frank von externer Link in neuem Fenster folgtusatoday.com hunderttausende irakische Bürger Fingerabdruck- und Iris-Erkennungen akzeptieren müssen.

Die immer zahlreicher werdende Aufnahme von Persönlichkeitsmerkmalen in die Datenbank der Armee ist beim Pentagon auf Bedenken gestoßen. Das wissenschaftliche Gremium des Pentagon legte in einem Bericht dar, dass der Einsatz von Biometrie zu Verteidigungszwecken aus datenschutzrechtlicher Sicht bedenklich ist.

Hierbei wird eine zentrale Datenbank aufgebaut, die die ganzen Daten der Privatpersonen speichert. In diesem Rahmen könne man natürlich auch versuchen, Computerworld, Biometric Scans, Fingerabdrücke, Überwachung, Kamera, Irak, Krieg, US-Armee, Army, Pentagonregelrechte Bewegungsmuster von Personen zu erstellen. Zu untersuchen, in welchen Stadtteilen sich die Verdächtigten aufhalten, wo sie arbeiten etc. Einmal in der Datenbank verzeichnete Personen können auf diesem Weg natürlich immer wieder identifiziert werden.

Stellt sich die Frage, ob man Selbstmordattentätern mit solchen Mitteln überhaupt beikommen kann. Selbst wenn eine Person vorher identifiziert und analysiert wurde, wo er sich häufiger aufhält, gehen die Erkenntnisse nach dem Bombardement quasi in Rauch auf. Kann man diesen Krieg mit solchen Mitteln und noch mehr Zeit, die die Truppen für ihren Kampf erhalten sollen, tatsächlich gewinnen? Generalmajor Walter Gaskin hatte noch am Freitag die aufgekommenden Gerüchte über einen baldigen Rückzug der Soldaten eine deutliche Absage erteilt.

News via externer Link in neuem Fenster folgtVirtuelles Datenschutzbüro, danke !

  • Und, weiter? Es geht nicht darum ob die Religion noch existent ist, es geht darum wie die Religion in das Rechtssystem, in den Staat selbst eingreift, ob jetzt irgendein Spinner Bibelstellen vorliest um zu Zeigen das er mittlerweile das Alphabet beherrscht ist irrelevant. Das lustige im Irak ist zB. ist dass sie bei der gewünschten Demokratie von den Amis genau die Parteien wählen die der Westen überhaupt nicht möchte, und das liegt einfach ...

  • Alle die sich für das Thema Irak interessieren sollten das durchlesen: http://www.politicallyincorrect.de/2...lge/#more-3041

    porno333 am 31.07.2007 22:47
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