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23. August 2008
iPlayer BBC will neue Dimensionen des Videostreamings eröffnenDass die Olympiade in Peking in High Definition ausgestrahlt wird, dürfte mittlerweile niemanden mehr überraschen. Neue Standards setzt das bombastische Spektakel aber nicht mehr allein beim Sport, sondern auch bezüglich der eingesetzten Technik. Von den technischen Neuerungen sind aber nicht alle beteiligten Parteien begeistert. Beim erfolgreichen Streamingplayer iPlayer, der trotz verwandter Namensgebung von der britischen Rundfunkanstalt BBC und nicht von Apple betrieben wird, wurde der Codec verbessert, sodass auch die Vollbilddarstellung deutlich schärfer erscheint. Spekulationen gehen auch von einer automatischen Erkennung beziehungsweise Analyse der Verbindung aus, um den Zuschauern je nach Anbindung ein optimales Bild liefern zu können. Mit 800 Kbps im H.246 Format erreicht der Player eine neue Dimension der Ausstrahlung der Olympischen Spiele. Vor allem kleinere Internetprovider befürchten von den Carriern, den Hauptbetreibern des Internets, nicht wahrgenommen zu werden. Umso intensiver verfolgen sie die Bemühungen der BBC, die vom bisherigen Carrier Akamai zu Level3 wechseln will. Akamai ist einer der Favoriten der kleinen Internetprovider. Wenn nun durch den iPlayer sehr viel Datenaufkommen außerhalb des eigenen Netzes produziert wird, entstehen den Anbietern dadurch entsprechend hohe Kosten. Die Problematik trifft zuerst die kleinen Provider und letztendlich auch deren Kunden. Von welchen Mehrausgaben man ausgehen muss, ist noch nicht abzusehen. Allerdings wird das verursachte Datenverkehrsvolumen des Players der BBC auch weiterhin kontinuierlich ansteigen. Der britische Provider Plusnet berichtete, man habe eine Verdopplung des Traffics während der Eröffnungszeremonie verzeichnet und zudem eine Verdreifachung bei einzelnen Wettkämpfen. Die Bemühungen der BBC ihren iPlayer zu einer bedeutenden Plattform zu machen nehmen zu. Dieser ist bereits auf vielen Set-Top-Boxen, PCs, iPhones und Wiis installiert. Die Möglichkeit, ein Video von einem mobilen angeschlossenen Gerät zu streamen und auf einem großen Fernseher abzuspielen, soll so zu einer Selbstverständlichkeit werden. Anthony Rose erklärte im BBC-Blog, dass eine Verbesserung des Codecs mit einer Verbesserung der Klangqualität einhergehe: "Bässe werden tiefer, Höhen klarer, insgesamt also eine spürbar bessere Hörerfahrung, insbesondere wenn man mit Kopfhörern hört oder diese mit dem PC oder heimischen Soundsystemen vergleicht. Eine neue Dimension des Videomediums aus dem Internet für den Fernseher. Die BBC ist bereit diese Vision zu unterstützen, auch wenn Provider es nicht sind." Auch hier ist wieder einmal des einen Freud des anderen Leid. (Bitrao) (via P2P-Blog, NewTeeVee, thx!) Verwandte News
Trackbacks
Olympiade ist nicht ganz korrekt. Olympiade Shega am 24.08.2008 14:26
geil geil geil englisches tv...hat jemand nen gescheiten proxy?? ich liebe englishes radio und tv :P Natenjo am 24.08.2008 17:48
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