gullinews am Mittwoch, 04.07.2007 12:13 Uhr
Über Full Disclosure wurden die Zugangspasswörter für zwei User-Accounts auf dem iPhone verbreitet:
"Loaded 2 passwords with 2 different salts (Standard DES [64/64 BS])
alpine (mobile)
dottie (root)"
so die lakonische Antwort auf die Anfrage, ob jemand die gefundenen Accountdaten knacken könnte. Die von Apple zugänglich gemachte Firmware des iPhones ist teilweise verschlüsselt, was die jetzigen Fortschritte jedoch offenbar kaum gebremst hat.
Anfangen kann man mit den Zugangsdaten bislang nichts - das iPhone hat keine Terminalfunktionen, eine Anmeldung ist somit nicht möglich. Es wird darüber hinaus vermutet, dass es sich auch um Relikte aus der Entwicklung oder gar falschen Fährten für Hacker handeln könnte.
Zumindest ein Stück Funktionalität macht der erste erfolgreiche Hack Jon Lech Johansens auf dem iPhone zugänglich: mit dem Download Phone Activation Server v1.0 hat Johansen die Aktivierung eines iPhones geschafft, ohne Vertragspartner AT&T Geld oder Daten zu überlassen. Das so freigeschaltete iPhone kann zwar nicht telefonieren, die WiFi- und iPod-Funktionen sind damit jedoch verfügbar.
Damit ist das iPhone zwar allenfalls zum teuersten iPod der Welt gemacht worden, aber auf der anderen Seite: die Hacker stehen ja erst am Anfang. Und die Geschwindigkeit, mit der Durchbrüche erzielt werden, läßt auf eine spannende Zukunft des Apple-Telefons hoffen.
| 9 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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yks` am 05.07.2007 11:36:52: |
YannickX am 05.07.2007 12:47:00: |
thenipper am 08.07.2007 19:40:30: |
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