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08. November 2005
Investmentfonds gegen Webzensur fördernde FirmenWarnung vor der Unterdrückung der Meinungsfreiheit 21 Milliarden Dollar verwalten die 25 Investmentfonds, welche nun einen Appell an Netzfirmen wie Microsoft, Cisco, Yahoo und Google verfasst haben. Auf Initiative der Reporter Ohne Grenzen fanden sich die Fondsverwaltungen zusammen, um gegen die Verbreitung von Zensurtechnologie durch westliche Firmen zu protestieren - traurigerweise ist unter den Fonds nur ein einziger aus Europa vertreten. Reporter ohne Grenzen bemühten sich erfolglos um einen Dialog mit den kritisierten Unternehmen und wandten sich nun an die Investoren. Diese versprechen zusammen mit ihrem Appell, bei entsprechenden Firmen "vorsichtig" zu sein, was künftige Investitionen angehe. Die Reporter ohne Grenzen hoffen, dass sich weitere Investoren dieser Initiative anschließen. Seitens Cisco wurde auf die Vorwürfe nun reagiert: Der Wortlaut der Erklärung sowie die Unterzeichner sind heute von den ROG veröffentlicht worden. Verwandte News
Trackbacks
WOW... Sowas überrascht mich jetzt mal wirklich. Dass es nicht moralisierende Bürgerrechtsgruppen, sondern die Hüter des Shareholder Value sind, die sich für die Bürgerrechte im Netz stark machen. Weiter so... gulli am 08.11.2005 15:02
Genau! Vielleicht ist Optimismus nicht ganz verkehrt... Bewa am 08.11.2005 20:47
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