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17. April 2007

Internet Watch Foundation Kinderpornographie nimmt erschreckend zu

Die Internet Watch Foundation (IWF), eine staatliche britische Organisation zur Bekämpfung von Kinderpornografie im Netz berichtet in ihrem heute veröffentlichten Jahresreport von einer sprunghaften Zunahme von Websites, die solcherlei zweifelhafte Inhalte anbieten würden.

Im Vorjahr sind die Mitarbeiter der IWF insgesamt 31.000 Hinweisen auf illegale Bildinhalte gefolgt. Das entspricht einem Anstieg um 34% im Vergleich zum Jahr 2005. Auf mehr als 10.000 einzelnen Seiten wurde der Missbrauch der Kinder auf 3.000 unterschiedlichen Websites gegen Geld zur Schau gestellt. Ein Grund für den Anstieg ist unter anderem der gestiegene Bekanntheitsgrad der IWF innerhalb der britischen Bevölkerung. Im Vergleich zum Jahr zuvor hätten viel mehr Menschen die Möglichkeit genutzt, der IWF die illegalen Websites anzuzeigen. Ist deren Domain in Ländern außerhalb von Europa registriert, ist eine Verfolgung der oftmals europäischen Hintermänner als mehr als schwierig zu bezeichnen. Man versucht die Veröffentlichung solcher Inhalte zu beenden, indem man den ermittelten Service Provider oder die Firma, auf dessen Webspace die Bilder liegen, anschreibt und die offiziellen Stellen des Landes kontaktiert. Eine Garantie auf schnelle Abhilfe stellt dies aber nicht dar. Die Kriminellen versuchen sich oft damit zu schützen, indem sie die Bilder in diverse Stücke aufteilen und diese dann auf unterschiedlichen Servern auf der ganzen Welt ablegen.

Aber nicht nur die steigende Zahl der Websites ist besorgniserregend, auch deren Inhalt und das sinkende Alter der Opfer. So wurden laut dem Report der Organisation Kinderpornographie, Kinderpornos, Porno, Iwf, Internet watch foundationmeist Kinder unter 12 Jahren zum Geschlechtsverkehr und auch zu extrem sadistischen Handlungen sexueller Natur gezwungen. Peter Robbins, Geschäftsführer der Stiftung dazu:


"Wir müssen leider von neuen Trends in Bezug auf das immer geringer werdende Alter der Opfer berichten. So auch der fürchterliche Härtegrad der Vergewaltigungen, die diese Kinder erleiden müssen - verknüpft mit der Tatsache wie langlebig manche kommerziellen Websites sind. Da die gleichen Bilder immer wieder gezeigt werden, werden die Übergriffe über viele Jahre auf Bildern festgehalten und dadurch verewigt. (Zumindest) hier innerhalb Großbritanniens haben wir solche Inhalte gänzlich ausradiert."

Höchst wünschenswert wäre eine übergreifende Zusammenarbeit aller Länder gegen die Hintermänner der Kinderpornographie. Nur über die Grenzen hinweg kann dieses Unheil an der Wurzel angepackt und ausgemerzt werden.

  • 47 Kommentare zum Artikel
  • Zitat: Nach der Prüfung Davor hat man die Beweismittel ja noch. und wie will man das gerichtsfest sichern? bei kinderpronografie, dürfen außerdem nur berechtigte stellen, damit hantieren. dies aus gutem grund, um nicht gesetzeslücken zu schaffen. auch würde es eine welle von schadenersatzprozessen nach sich ziehen, wenn unberechtigt seiten offline genommen werden würden. außerdem lagert man ...

    Chronoton am 18.04.2007 18:23
  • Zitat: Zitat von Chronoton lol der ist gut. mit deiner forderung verstößt du selbst gegen das gg. laut einer erkenntnis des bgh ist lebenslang eben nicht lebenslang. das fußt auf dem ersten artikel des gg. mfg chronoton Scheiss auf das Grundgesetz, wir hatten mehrere Regierungswechsel im letzten Jahrhundert, einer mehr schadet auch nicht "Das Grundgesetz für die Bundesrepublik ...

  • Doch da frage ich mich. Wie kommt man dazu, solche Websites zu melden? Indem man drauf war. Und wie kommt man drauf? Oder besser gesagt warum? Richtig, durch gezieltes Suchen. Ich bin jedenfalls in vielen Jahren Internet noch nie zufällig auf solche Seiten gestoßen.

    Justus Jonas am 19.04.2007 15:54
  • Zitat: Zitat von Angeluz Kannst du lesen? Direkt ueber meinem Beitrag stand, dass der Provider (also der ISP) Kinderpornographie-ladende Kunden verpfeiffen soll - falls das anders gemeint war (eventuell die Hosting-Firmen?), so ist das mit der Filterung natuerlich unsinnig. Wenn der Anbieter deines Internetzugangs (-> ISP) allerdings dafuer Sorge tragen soll, dass du keine Kinderpornos laedst, und wenn, dann zuegig ...

    BluePeer am 19.04.2007 22:31
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