Intel: Möchte von Windows Vista nichts wissen

Intel: Möchte von Windows Vista nichts wissen

gullinews am Donnerstag, 26.06.2008 19:45 Uhr

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Nachdem sich vor Kurzem schon mehrere größere Unternehmen gegen die Nutzung von Windows Vista entschieden haben, gesellt sich nun auch der Halbleiterhersteller Intel in diese Reihen hinzu. Vielen Unternehmen gibt die aktuellste Version der Windows-Reihe in Sachen Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit einfach nicht das Gewünschte und Erwartete her. Und anstatt nun den Großteil eines Unternehmens mit Vista zu versorgen, soll lieber auf Windows 7, den Nachfolger, gewartet werden. Ob der Vista-Nachfolger mehr Potenzial hat, muss sich erst herausstellen. Angekündigt und vorhergesagt hat es der Konzern aus Redmond bereits.

Windows Vista scheint den Bedürfnissen und Ansprüchen des US-amerikanischen Unternehmens Intel nicht vollständig gerecht zu werden. Offiziell hieß es, dass Vista nichts für Intel sei und daher kein allgemeines Upgrade in Erwägung gezogen werde.

Dabei wäre es für die Herrschaften aus Redmond ein durch die Bank lukrativer und finanziell bedeutender Deal geworden. Schließlich stellt Intel seinen Mitarbeitern zich tausend Rechner, doch auf diesen soll vorerst alles in dem Zustand bleiben, wie es jetzt ist. Der New York Times wurde hinter vorgehaltener Hand gesagt, der Nutzen einer solchen Umstellung würde die Kosten derzeit nicht übersteigen. Diese Aussage wurde der NYT von einem Insider zugespielt, das Unternehmen selbst hat aber ebenfalls angekündigt, keine Vista-Installation auf allen firmeninternen Rechnern zu tätigen. In manchen Abteilungen soll Vista angeblich Einzug halten. Kritische Zungen behaupten, es handelt sich dabei um die Forschungsabteilungen, in denen die Treiber für die Intel-Chipsätze entwickelt werden. Dies sind jedoch nur Gerüchte und gelten als nicht offiziell bestätigt.

Allgemein betrachtet kann sich Microsoft über die allgemeinen Verkaufszahlen von Vista nicht beklagen, denn diese wachsen stetig an. Diese Entwicklung ist auf eine relativ simple Tatsache zurückzuführen: Fast jeder neu verkaufte PC hat Windows Vista zwangsweise vorinstalliert und somit werden dafür die entsprechenden Lizenzgebühren auf den Verkaufspreis aufgeschlagen. Glücklicherweise entscheiden sich wie auch der US-Hersteller DELL immer mehr Unternehmen dafür, ihren Kunden Alternativen anzubieten. Diese reichen von Open-Source Produkten wie Ubuntu bis hin zu FreeDos und stellen nicht nur eine preiswertere Alternative dar. Intels Ankündigung dürfte für Redmond wie eine derbe Ohrfeige gewirkt haben.

(via reghardware, thx!)

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25 Reaktionen aus dem gulli:Board

money am 27.06.2008 12:22:42:
Welche Distri? Welche Spiele mit wine? also zu den spielen läuft eig alles was ich brauche (DoD, GTA, Freelancer usw.) es brauch hall mehr hardware ums zu zoggen :D sry fürn spam grad =)...

Foxyproxy am 27.06.2008 13:34:30:
Habe meinen guten alten PC (mit XP) anfang 2007 durch einen neuen mit Vista ersetzt. Da es bei XP am Anfang auch Probleme gab (z. B. Spiele und Anwendertools bezüglich der Treiber), wusste ich das es sich in den nächsten Monaten geben wird. Trotzdem haben ein großteil der Softwarehersteller gepe...

Kaltmacher am 27.06.2008 14:46:50:
Habe mir letzte Woche bei einem Freund sein neues macbook angeschaut. Das BS ist so einfach und selbsterklärend, warum kann das MS nicht:rolleyes: Weil man so alle vier Jahre einen neuen Versuch eines gelungenen OS herausbringen kann. ;)...

 

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