Windows Vista scheint den Bedürfnissen und Ansprüchen des US-amerikanischen Unternehmens Intel nicht vollständig gerecht zu werden. Offiziell hieß es, dass Vista nichts für Intel sei und daher kein allgemeines Upgrade in Erwägung gezogen werde.
Dabei wäre es für die Herrschaften aus Redmond ein durch die Bank lukrativer und finanziell bedeutender Deal geworden. Schließlich stellt Intel seinen Mitarbeitern zich tausend Rechner, doch auf diesen soll vorerst alles in dem Zustand bleiben, wie es jetzt ist. Der New York Times wurde hinter vorgehaltener Hand gesagt, der Nutzen einer solchen Umstellung würde die Kosten derzeit nicht übersteigen. Diese Aussage wurde der NYT von einem Insider zugespielt, das Unternehmen selbst hat aber ebenfalls angekündigt, keine Vista-Installation auf allen firmeninternen Rechnern zu tätigen. In manchen Abteilungen soll Vista angeblich Einzug halten. Kritische Zungen behaupten, es handelt sich dabei um die Forschungsabteilungen, in denen die Treiber für die Intel-Chipsätze entwickelt werden. Dies sind jedoch nur Gerüchte und gelten als nicht offiziell bestätigt.
Allgemein betrachtet kann sich Microsoft über die allgemeinen Verkaufszahlen von Vista nicht beklagen, denn diese wachsen stetig an. Diese Entwicklung ist auf eine relativ simple Tatsache zurückzuführen: Fast jeder neu verkaufte PC hat Windows Vista zwangsweise vorinstalliert und somit werden dafür die entsprechenden Lizenzgebühren auf den Verkaufspreis aufgeschlagen. Glücklicherweise entscheiden sich wie auch der US-Hersteller DELL immer mehr Unternehmen dafür, ihren Kunden Alternativen anzubieten. Diese reichen von Open-Source Produkten wie Ubuntu bis hin zu FreeDos und stellen nicht nur eine preiswertere Alternative dar. Intels Ankündigung dürfte für Redmond wie eine derbe Ohrfeige gewirkt haben.
(via reghardware, thx!)
| 25 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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money am 27.06.2008 12:22:42: |
Foxyproxy am 27.06.2008 13:34:30: |
Kaltmacher am 27.06.2008 14:46:50: |