So zumindest die Aussage eines Insiders, der als Security-Consultant für den Telefonieprovider gearbeitet hat. Er bezeichnete den vorgefundenen Zustand als "alarmierend" - einer dritten Partei sei der komplette, unkontrollierte Zugriff auf die Infrastruktur des Handy-Providers eingeräumt worden.
Als Securityexperte forderte er, einige Zugriffsbeschränkungen für die Backdoor installieren zu dürfen, was ihm jedoch verwehrt wurde. Auch die Bitte, zumindest ein Logging-Tool einzurichten, um wenigstens Informationen über Zahl und Umfang der Zugriffe zu erhalten, wurde ihm abgeschlagen.
Wired fragte beim mutmaßlichen "Kandidaten" Verizon Wireless nach und erhielt ein filmreifes Dementi:
"Sie reden von etwas, das wie eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit klingt und der Geheimhaltung unterliegt, weswegen ich nicht in der Lage sein werde, Fakten nennen zu können."
Wundern muss der Insider-Bericht indessen niemand. US-Geheimdienste waren bisher beim "verdachtsunabhängigen Zugriff" auf Kommunikationsmedien nicht besonders zimperlich, und dass die Provider nicht kooperationswillig waren, kann man kaum behaupten.
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knoddorf am 07.03.2008 08:04:53: |
Siddie am 07.03.2008 09:01:37: |
20hz am 07.03.2008 09:30:39: |
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