gullinews am Dienstag, 10.06.2008 21:26 Uhr
Zum Senden und Empfangen von E-Mails legt man sich einen Account unter Fantasienamen auf der PrivacyBox an. Auf der dort angelegten Mailbox wird der Mailverkehr anonym abgewickelt und sicher gespeichert. Über ein einfaches SSL-verschlüsseltes Webinterface kann man dann Nachrichten senden und empfangen. Bis Ende des Jahres erfolgt alles komplett anonym. Ab dem 01. Januar 2009 ist man aufgrund der Vorratsdatenspeicherung zur Speicherung der IP-Adressen beim Senden und Abrufen von Nachrichten verpflichtet. Der Verein der German Privacy Foundation (GPF) aber weist darauf hin, dass es bei den Anwendern liegt, diese Informationen durch Nutzung von Anonymisierungsdiensten zu verschleiern. Noch ist es nicht notwendig, aber auf der Webseite erfährt man, dass der Verein, wenn es denn so weit ist, auch ihre Unterstützung zur Verschleierung der IP-Adressen durch Trainingsmaßnamen anbieten wird.
Konzipiert wurde der Mailservice in erster Linie für Journalisten und Blogger, die vorratsdatenfrei Kontakte knüpfen und aufrecht erhalten wollen. Sofern die Kapazität ausreicht, wird der Service auch unentgeltlich prinzipiell frei zur Verfügung stehen. Der Quellcode der PrivacyBox ist offen zugänglich und unter einer GPL-Lizenz veröffentlicht. Damit will man Vertrauen und Sicherheit gewährleisten. Denn Offenlegung des Quellcodes ist der beste Schutz vor Sicherheitslücken. Außerdem lässt sich so nachvollziehen, ob das System auch das macht, was es vorgibt, zu tun.
( via Pressetext, thx! )
| 10 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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ste87 am 11.06.2008 08:29:43: |
Loddafnir am 11.06.2008 10:08:41: |
Copkiller am 11.06.2008 10:20:35: |