Antipiraterieverband bezahlte den Upper
In der unendlichen Geschichte um den schwedischen ISP Bahnhof und der Antipiraterievereinigung Antipiratbyran zeichnet sich weiterer Sprengstoff ab. Nachdem bekannt wurde, dass der Informant des Antipiraterieverbands selber Warez auf die beschlagnahmten Server uppte, erwägt Bahnhof nun, rechtliche Schritte gegen den Verband einzuleiten.
Selbst falls es sich so verhalten würde, wie Karlung angebe, sei der Schlag berechtigt gewesen, da die Piraterie in Schweden merklich abgesunken sei, so dagegen Ponten. Dass sich die entsprechenden Gruppen nach solchen Maßnahmen zunächst ruhiger verhalten, sollte Ponten klar sein: ob solche Phasen der Ruhe jedoch mit möglicherweise von den Piraterieverbänden untergeschobenen Aktionen auf Dauer zu erkaufen sind, kann bezweifelt werden.
Dass Razzien in der Regel mit großem Aufwand in der Medienlandschaft verbreitet werden, ist man von den Antipiraterieverbänden gewohnt, ebenso, dass man über peinliche Folgegeschichten gerne den Mantel des Schweigens breitet. Im Fall von Antipiratbyran sollte dies jedoch mit Nachsicht betrachtet werden: ihre Homepage ist nach wie vor gehackt.
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