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05. März 2008
Indaba Music Kreatives Netzwerk für MusikerIndaba Music ist eine internationale Community von und für Musiker, Profis und Musikfans, die mithilfe des Portals neue Kontakte aufbauen und ihre Kreativität effektiver anwenden können. Wer mag, kann den anderen Teilnehmern dieses sozialen Netzwerks seine Musikstücke zur Verfügung stellen und diese auf der Seite unter Anwendung der CC-Lizenzen registrieren lassen. Die beiden New Yorker Betreiber Dan Zaccagnino und Matthew Siegel gaben auf Creative Commons.org kürzlich hierzu ein Interview. Angefangen von Amateuren bis hin zu Grammy-Gewinnern ist auf Indaba Music alles mit und auch ohne Rang vertreten. Nachdem die beiden Macher ein nicht kommerzielles Label aus dem Boden stampften, kamen sie auf die Idee, dass dem Netz noch ein solches Portal fehlen würde. Hier sollen die Musiker untereinander in Kontakt treten, Feedback von ihren Fans bekommen und ihre Songs auf simple Art und Weise vertreiben können. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Künstlern aller Kontinente ist erwünscht. Indaba ist ein Wort aus dem Sprachgebrauch der südafrikanischen Zulus, es steht dort für Zusammenarbeit und Gemeinschaft. Wer seine Stücke hier veröffentlicht kann entscheiden, ob er alle Rechte daran reservieren oder sie unter Anwendung der CC-Lizenzen vertreiben möchte. Die Verwendung der Creative Commons Lizenzen gestaltet die Durchführung der Veröffentlichung denkbar einfach. Durch Wettbewerbe und PR-Aktionen soll zusätzlich Schwung in die Community gebracht werden. So wurden die anderen Teilnehmer in der Vergangenheit z. B. dazu aufgefordert, einen Song vom US-amerikanischen Jazz-Saxophonisten und Grammy Award Gewinner Joe Lovano zu remixen. Die Verwendung der CC-Lizenzen machte die Veröffentlichung der Remixes zu einem Kinderspiel. Als Ergebnis kamen diverse neu abgemischte Jazzstücke oder komplett neue Umsetzungen im Bereich des Techno, Rock oder Reggae zutage. In den letzten Monaten wurde das Portal mit einem neuen Design versehen, dass den Usern die Anwendung einfacher gestalten soll. Man plant außerdem den Einbau neuer Features, die teilweise von den Künstlern selbst erfragt wurden. (Via Creative Commons.org) Verwandte News
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