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16. Juli 2007
Illegale Downloads Belgische Provider sollen filternNach dem aufsehenerregenden Gerichtsurteil in Belgien, in dem der Provider Scarlet dazu verdonnert wurde, binnen eines halben Jahres Filtertechnik zum unterbinden illegalen Dateitauschs zu installieren, hat die klagende SABAM nachgelegt: Belgacom, größter Provider des Landes, wurde dazu aufgefordert, illegale Downloads zu verhindern. Im Anschreiben wurde Belgacom eine Frist von acht Tagen gestellt, binnen der zu antworten sei. Die Aufforderung des belgischen Copyrightverbands SABAM ist der logische Schritt, nachdem der Provider Scarlet - vorher Tiscali - gerichtlich dazu verdonnert wurde, Belgacom dürfte zuzutrauen sein, einige finanzielle und juristische Ressourcen aufwenden zu können und das Präzedenzurteil wieder zu kippen. Schließlich würde eine solche Rechtsprechung in ihrer Absurdität niemals auf andere, ähnlich gelagerte Bereiche angewendet werden. Der Bund und die Länder als Betreiber des Straßennetzes, die sämtliche gebrannten CDs in Autos auf ihre Inhalte überprüfen müsste? Ein Telefonieanbieter, der ein Telefongespräch automatisch trennt, sobald die Inhalte illegaler Natur sind? An sich unvorstellbar, im Bereich Internetprovider aber von "Experten" bestätigte Rechtsprechung. In Belgien, zumindest. Verwandte News
Trackbacks
Da dürfte es leichter sein die "Piratenjäger" zu filtern als urheberrechtlich geschütztes Material. DasFragezeichen am 16.07.2007 14:42
Leider hat das Hamburger Landgericht kein Monopol auf gefährliche Inkompetenz und Ignoranz unter Juristen. quasimodo2000 am 16.07.2007 20:38
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