Die Anti-Filesharing-Lobby IFPI geht anstatt gegen einzelne Piraten immer mehr gegen die Internet-Provider eines Landes vor. Neuestes Opfer soll ein einzelner schwedischer Provider werden, hieß es von einem Sprecher der schwedischen IFPI-Sektion.
"Wir glauben, dass die Internet-Provider eine besondere Rolle dabei spielen und uns helfen müssen. Die bisherigen Diskussionen, die wir bisher geführt haben, sind ohne Ergebnis geblieben", kommentierte Lars Gustafsson die Vorgehensweise seiner Organisation.
Nur, dass sich die Provider diesbezüglich bisher wenig kooperativ zeigten. Die IFPI hat bereits Briefe an zahlreiche Provider geschickt, in denen diese aufgefordert werden, ihre Kunden zu überwachen und Webseiten zu filtern. Sprecher Gustafsson erklärte allerdings, dass "die ISPs nicht glauben, dass sie bei der Verhinderung von Filesharing eine Verantwortung tragen würden".
So hatte der schwedische Anbieter TeliaSonera die Kooperation abgelehnt, da sie nach EU-Recht illegal sei. Auch in Norwegen hatte sich auf eine derartige Aufforderung Widerstand unter den ISPs gebildet. Man werde nicht gegen das Recht verstoßen, um Rechteinhabern einen Gefallen zu tun, hieß es in einem offenen Brief der Anbieter.
Deshalb greift die IFPI in letzter Zeit vermehrt zu juristischen Maßnahmen gegen die widerspenstigen Provider, um sie zur Sperrung unliebsamer Websites zu zwingen. Einziger Erfolg bisher: Ein dänisches Gerichtsurteil, nach dem Tele2 den Zugang zum IFPI-Erzfeind The Pirate Bay sperren muss. Der Provider ist allerdings in Revision gegangen und wittert einen Verstoß gegen geltendes EU-Recht. Sollte Tele2 in letzter Instanz Recht behalten, will The Pirate Bay durch die Sperrung entgangene Einnahmen einklagen.
Das neueste Opfer dieser Klagewelle ist noch nicht namentlich bekannt - aber es kommt aus Schweden. Man wolle sich, so Gustafsson, auf einzelne Unternehmen beschränken. Kenner vermuten, dass es sich um den ISP Bahnhof handeln könnte, der in der schwedischen Piratenszene als besonders integer gilt. Augenscheinlich ein Merkmal, welches von den Vertretern der IFPI wenig geschätzt wird.
(Via Torrentfreak)
filesharing und raubmordkopieren sind im grunde nix anderes als "schwarzfahren" bzw das erschleichen von leistung oder sowas...eine wegnahme findet gänzlich nicht statt! aber das bringt natürlich keinen gewinn in die kassen der labels usw, die im grunde nix anderes sind als "arbeitnehmerüberlassungen"...schmarotzer die sich zwischen leistendem und abnehmer postieren um kohle zu scheffeln... achja, und bevor das hier ...
die laut der Organisation gegen Urheberrechte verstoßen. Öhmm ja nach meinen Recht verstossen die auch ^^ Also wer Speert die nun ? Ne mal ganz im ernst was erwarten die den das sie einfach wahlloss seiten speeren dürfen ? wo sie sagen das passt nicht ... wer gibt ihnen recht über sachen zu entscheiden ? das liebe geld oder was ? mFg