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14. Juli 2007

IFPI erleidet Niederlage gegen russischen Downloadservice allTunes

Die International Federation of Phonographic Industry (IFPI) hat vor wenigen Tagen vor einem Gericht in Moskau eine Niederlage erlitten. Die Organisation hatte VISA und MasterCard vor einigen Monaten dazu bewegen können das Musikportal allTunes.com von ihrem Kreditkartensevice auszuschließen. Den entsprechenden Vertretungen der Kreditkartenunternehmen in Russland wurde dieser Schritt nun gerichtlich verboten.

In der Begründung erklärte das Gericht, die Entscheidung ob Copyrights verletzt werden oder nicht müsse von einem Gericht getroffen werden, welches sich explizit mit dieser Angelegenheit auseinander setzt. Klage bezüglich der Verletzung des Copyrights könne nur ein Rechteinhaber der angebotenen Musikstücke einreichen. Es könne keine Drittpartei über diese Angelegenheit entscheiden und geltende Verträge zwischen dem Downloadservice und den Kreditkartenfirmen einfach aufheben. Druck auf Organisationen wie MasterCard, Visa beziehungsweise auf die Vertretungen in den entsprechenden Ländern wird in letzter Zeit häufiger ausgeübt. Man will so dem Problem der halb legalen Download-Portale Herr zu werden. Wenn man diesen wie im Fall von allofMP3 nicht den Stecker ziehen kann, will man zumindest die Zahlung der Kunden aus Europa oder Übersee schwierig gestalten oder gar komplett unterbinden.

Mp3sparks.com, der inoffizielle Nachfolger von allofMP3, ist wieder in vollem Umfang nutzbar. Über die Gründe warum diese Seite zwischenzeitlich nicht erreichbar war ist bislang nichts an die Öffentlichkeit gedrungen.

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