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19. Januar 2007
IFPI dreht frei ISPs sollen Filesharer rauswerfenDie Provider würden Maßnahmen gegen illegales Filesharing verschleppen, aber die Zeit laufe ihnen davon, droht IFPI-Chef John Kennedy. Filesharern soll seinem Willen nach von ihren Providern gekündigt werden. Die Provider kontern, sie könnten nicht die Inhalte eines jeden Datenpakets prüfen, darüber hinaus bleibe die IFPI bei entsprechenden Klagen und Forderungen stichhaltige Beweise schuldig. Die IFPI betonte, an einer Partnerschaft mit den Providern nach wie vor interessiert zu sein. In Zukunft würde man aber "Maßnahmen" gegen Provider ergreifen, über deren Leitungen Files illegal getauscht würden - auch wenn man diese Strategie nicht gerne verfolge. IFPI-Chef Kennedy drohte mit Klagen gegen die Provider, die "in Wochen, nicht Monaten" folgen könnten. Er "...habe erkannt, dass ich Opfer einer Verschleppungstaktik bin ... Wenn sie (die Provider) weiter verschleppen wollen, wird ihre Zeit ablaufen." Tiscali verwies weiter darauf, dass diese Beweise von der IFPI nicht in ausreichendem Maß geliefert würden, um eine Vertragskündigung zu rechtfertigen. Letztes Jahr verweigerte Tiscali die Sperrung von 17 Usern, denen die IFPI Filesharing unterstellte. Die Beweismittel seinerzeit: "Sie haben uns ebenso Auszüge eines Screenshots geschickt, der den Download-Ordner eines dieser Kunden zeigt. Sie behaupten, diese "Beweise" seien "überwältigend". Jedoch haben sie keinerlei Beweismaterial für die anderen 16 Accounts geliefert. Weiter haben sie nicht bewiesen, dass ein Download stattgefunden hat oder dass der Shared Folder zu der genannten IP gehört." Alex Zubillaga vom Label Warner macht immerhin Hoffnung auf einsetzende Denkprozesse: "Wir müssen Innovationen bringen und neue Wege finden, Kunden anzusprechen. Wir hatten es mit der CD zu lange zu gut, sind dadurch verzogen worden und reagierten nicht auf den technologischen Wandel." Verwandte News
Trackbacks
Hallo, die spinnen ja wohl nun völlig. Die nehmen sich immer wieder neue Rechte raus.... Dann müssen sich die Musiker in Zukunft statt mit 10 Mio mit 1 Mio zufrieden geben. Wenn ein Musiktitel 1-5 Cent kosten würde, dann hätte ich Interesse an einem legalen Download. Ich lasse mich jedenfalls nicht von diesen Affen beeindrucken. Biegel am 20.01.2007 09:59
oh ja die zeit wird kommen und ein virus wird weltweit alle provider und rechner abschalten. nur die von der gema, ifpi, nsa und der cia werden weiterlaufen und somit werden allen gefahrenpotentialen die hähne abgedreht. die musik um uns dreht sich weiter und sauger treffen sich in den platten- und cd läden dieses landes, es gäbe dann ja auch kein gulli:news und feedback forum mehr. welch ein alptraum der täglich mehr und mehr an konturen ... stustiguz am 20.01.2007 10:51
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