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11. Mai 2007
IFPI Deutschland und Schweiz Gegen Piraterie, für KopierschutzDie Hoffnung, die Industrieverbände lernten aus vergangenen Niederlagen, hat sich einmal mehr nicht erfüllt. In Deutschland und in der Schweiz bewies die IFPI, dass ihr auf die Ablehnung der immer restriktiveren technischen und rechtlichen Einschränkungen ihrer Produkte und der folgenden Ablehnung durch die Kunden nichts besseres einfällt, als restriktivere technische und rechtliche Einschränkungen ihrer Produkte zu fordern. Dies das Fazit aus den Gesprächen, die in Deutschland und in der Schweiz mit Bundeskanzlerin Merkel bzw. der Schweizerischen Stiftung für Konsumentenschutz geführt wurden. In Deutschland setzt sich die zitiert, "neue, konsumentenfreundliche Angebote überhaupt erst ermöglichen" würde. EMI hat als erstes der großen Label angekündigt, auf eben die Techniken ohnehin verzichten zu wollen, deren stärkeren Schutz die IFPI fordert.
Was jedoch in der Natur der Sache liegt: Lobbyverbände neigen dazu, träger zu reagieren als die von ihnen vertretenen Unternehmen. Und wenn bei den Labels langsam die Botschaft ankam, dass die Kunden kundenfreundliche Produkte wollen, ist es hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Information auch bis zur IFPI durchsickert. Verwandte News
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