Ein Dammbruch? Denn bislang hatten die Verbände eine "Musik-Flatrate zum Behalten" in der Regel pauschal abgelehnt. Das Modell, welches Bay vorschwebt, sieht eine Pauschalzahlung vor, die über die Provider abgerechnet wird. Konkret benannt wurde ein Betrag von umgerechnet um die 16 Euro. IFPI-Vorstand Jens Otto Paludan kommentierte gar, eine solche Lizenz werde es vermutlich bereits 2008 geben.
Was sich zum einen noch ein gutes Stück jenseits der Preismodelle bewegt, die beispielsweise von FairSharing diskutiert werden, und darüber hinaus die Frage offen lässt, wer die Pauschale zahlen soll - alle Kunden oder nur Abonnenten der "P2P-Flatrate"? Denn selbstverständlich werden die Nicht-Tauscher wenig Verständnis dafür haben, wahlweise die Filesharer oder die darbende Industrie zu subventionieren
Wie die Debatte auch immer weitergeht: der dänische Vorstoß dürfte wieder Bewegung in den durch völlig verhärtete Fronten geprägten Streit um die digitale Musik im Netz bringen. Und vor allem, dass die Bewegung seitens der IFPI ins Spiel gebracht wird, läßt durchaus hoffen.
| 18 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Mr.Wuschi am 25.10.2007 08:49:32: |
Rease am 25.10.2007 17:39:44: |
c3p am 27.10.2007 18:19:23: |
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