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24. Oktober 2007
IFPI Dänemark Filesharing-Flatrate wird erwogenFairSharing fordert sie seit Jahren, in Dänemark scheint sich nun der Erzfeind der Sharer, die IFPI, mit dem Gedanken an unbegrenzten Download gegen eine Art Kulturpauschale anzufreunden. Exec Jesper Bay von der IFPI Dänemark hielt in einem Interview eine solche Lösung für denkbar. Ein Dammbruch? Denn bislang hatten die Verbände eine "Musik-Flatrate zum Behalten" in der Regel pauschal abgelehnt. Das Modell, welches Bay vorschwebt, sieht eine Pauschalzahlung vor, die über die Provider abgerechnet wird. Konkret benannt wurde ein Betrag von umgerechnet um die 16 Euro. IFPI-Vorstand Jens Otto Paludan FairSharing diskutiert werden, und darüber hinaus die Frage offen lässt, wer die Pauschale zahlen soll - alle Kunden oder nur Abonnenten der "P2P-Flatrate"? Denn selbstverständlich werden die Nicht-Tauscher wenig Verständnis dafür haben, wahlweise die Filesharer oder die darbende Industrie zu subventionieren
Wie die Debatte auch immer weitergeht: der dänische Vorstoß dürfte wieder Bewegung in den durch völlig verhärtete Fronten geprägten Streit um die digitale Musik im Netz bringen. Und vor allem, dass die Bewegung seitens der IFPI ins Spiel gebracht wird, läßt durchaus hoffen. Verwandte News
Trackbacks
Mit der Kulturflatrate würde ich die Künstler gerne unterstützen. Die haben sich das Geld verdient. Nur was hat die MI damit zu tun? Die machen nicht die Musik, die vermarkten sie nur. Gruss Moses Moses am 25.10.2007 01:23
Zitat: Zitat von loddarnewyork Mich interessiert Musik nicht die Bohne. Und wenn doch, habe ich genug (bezahlte) Konserven, die für 1 Jahr bei tägl. 8 Std. reichen, ohne einen Titel auch nur einmal zu wiederholen. Dich interessiert Musik nicht, aber hast 2920 Stunden davon gekauft, also bei einem durchschnittlichen CD Preis von 10€ und Lauflänge von 60 Minuten 30.000€ dafür ausgegeben? Irgendwie ... Mr.Wuschi am 25.10.2007 08:49
Zitat: Zitat von Mr.Wuschi Dich interessiert Musik nicht, aber hast 2920 Stunden davon gekauft, also bei einem durchschnittlichen CD Preis von 10€ und Lauflänge von 60 Minuten 30.000€ dafür ausgegeben? Ich nehme mal an, er meint damit legale Downloadalternativen wie das Aufnehmen von Internetradios, anders kann ich mir die Menge an "gekaufter" Musik nicht erklären! Zitat: Zur ... Rease am 25.10.2007 17:39
Ich wäre sofort bereit monatlich bis zu 20€ abzudrücken (bin student sonst würd ich auch mehr lockermachen), dafür möchte ich aber dann auch alles (musik, filme, programme) unbegrenzt saugen und nutzen dürfen. die ausschüttung wäre relativ einfach zu klären, es gibt nur noch eine tauschbörse (z.b. auf torrentprotokoll) und in dieser würde überprüft was gesaugt würde und dann anteilig ausgeschüttet. c3p am 27.10.2007 18:19
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