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24. Oktober 2007
IFPI Dänemark Filesharing-Flatrate wird erwogenFairSharing fordert sie seit Jahren, in Dänemark scheint sich nun der Erzfeind der Sharer, die IFPI, mit dem Gedanken an unbegrenzten Download gegen eine Art Kulturpauschale anzufreunden. Exec Jesper Bay von der IFPI Dänemark hielt in einem Interview eine solche Lösung für denkbar. Ein Dammbruch? Denn bislang hatten die Verbände eine "Musik-Flatrate zum Behalten" in der Regel pauschal abgelehnt. Das Modell, welches Bay vorschwebt, sieht eine Pauschalzahlung vor, die über die Provider abgerechnet wird. Konkret benannt wurde ein Betrag von umgerechnet um die 16 Euro. IFPI-Vorstand Jens Otto Paludan FairSharing diskutiert werden, und darüber hinaus die Frage offen lässt, wer die Pauschale zahlen soll - alle Kunden oder nur Abonnenten der "P2P-Flatrate"? Denn selbstverständlich werden die Nicht-Tauscher wenig Verständnis dafür haben, wahlweise die Filesharer oder die darbende Industrie zu subventionieren
Wie die Debatte auch immer weitergeht: der dänische Vorstoß dürfte wieder Bewegung in den durch völlig verhärtete Fronten geprägten Streit um die digitale Musik im Netz bringen. Und vor allem, dass die Bewegung seitens der IFPI ins Spiel gebracht wird, läßt durchaus hoffen. Verwandte News
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