Drei Jahre dauerte die Entwicklung des angeblich narrensicheren Verfahrens. Herzstück des Verfahrens sei eine extrem schnelle Rekonfiguration des Codes und Wechseln verwendeter Schlüssel: sobald ein Hacker einen Key geknackt hat, ändert sich der Code. Es gebe aktuell "nichts vergleichbares", wird Duncan zitiert.
EADS steht bereits in Verhandlungen mit dem Pentagon, welches sich sehr interessiert an der Technik gezeigt hat. Auch kommerziell habe das Verfahren enorme Chancen, heißt es: Banken und Versicherungen hätten ebenfalls großen Bedarf an narrensicheren Verschlüsselungssystemen.
Ob EADS die verwendete Technik offenlegen wird, kann daher vorerst bezweifelt werden. Womit sich das alte Dilemma der Securitytechnik einmal mehr zeigt: ein offenes System ist für Fehleranalysen zugänglich und gilt gemeinhin als sicherer als nicht offengelegte Techniken. Auf der anderen Seite wäre damit der Verwendung der Technik in Open-Source-Projekten Tür und Tor geöffnet. Und selbstverständlich werden dann nicht nur Banken, Militär und Regierungen mit der Technologie arbeiten, sondern auch Privatanwender. Abhörsichere Netzdienste haben sie in der heutigen Schnüffelzeit denkbar nötig.
| 69 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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nonano am 14.10.2007 09:07:28: |
waynesome am 14.10.2007 13:14:11: |
amigaman am 15.10.2007 08:05:30: |