gullinews am Montag, 07.04.2008 15:00 Uhr
Die staatliche Finanzaufsicht FSA sei informiert. Nach Angaben der Bank ging die CD vor vier Wochen verloren, als sie per Kurier von einer Filiale in Southampton zu einem Rückversicherer geschickt wurde. Ein Sprecher betonte, es seien keine Finanzdetails über Bankkonten oder Adressen auf dem Datenträger, die Möglichkeit zum Betrug mit den enthaltenen Kundendaten sei "sehr gering".
HSBC, einer der größten Banken des Vereinten Königreichs, droht eine Millionenstrafe, falls die FSA mangelnden Datenschutz beanstanden sollte. Bedenkt man die Masse an Datenlecks in letzter Zeit, wird es wirklich langsam eintönig. Noch Ende Februar war eine CD mit vertraulichen Daten mit samt eines Laptops auf eBay versteigert worden. Im Dezember 2007 wurde noch ein Fall bekannt, bei dem eine Festplatte auf dem Postweg verschwunden war, auf der die Daten von drei Millionen britischen Autofahrern gespeichert waren. Den Anfang der Serie machte das Verschwinden von vier CDs im November 2007, fünfundzwanzig Millionen Datensätze waren damals auf und davon. Ein GAU definiert sich eigentlich dadurch, dass er nur höchst selten passiert. Zumindest was das betrifft schreiben die Briten aktuell Geschichte, daran besteht kein Zweifel. Hoffentlich findet in diesem Zusammenhang wirklich ein Umdenken im Umgang mit personenbezogenen Daten statt, den Einwohnern wäre es zu wünschen.
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Ghandy am 07.04.2008 21:25:14: |
Frodoger am 09.04.2008 18:06:36: |
B@tt0 am 10.04.2008 21:44:36: |
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