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11. Mai 2008
HSBC Bank Server mit Bankdaten verloren gegangenDie Hong Kong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) musste Ende April den Verlust eines Servers feststellen. Abhanden kam ein Rechner bei Renovierungsarbeiten, gefüllt mit 159.000 Daten über Bankgeschäfte. Die HSBC ließ verlauten, dass auf dem Server keine Benutzernamen, Passwörter oder Pin-Nummern gespeichert waren. Momentan scheint die HSBC-Bank von einer Serie von Verlusten geplagt zu sein. Erst Mitte April kam der asiatischen Bank eine CD mit über 370.000 Kundendaten bei einer Kurierfahrt in Großbritannien verloren. Eigenen Aussagen der Bank zu Folge waren auf dem Server Daten wie Kontonummern und Beträge von Transaktionen, sowie Namen gespeichert. Auf dem Datenträger waren angeblich keinerlei Pins oder Logins vorhanden. Aufgrund diverser Sicherheitseinstellungen stuft die Bank selbst einen Missbrauch als eher unwahrscheinlich ein. Das Kreditinstitut möchte künftig solche Vorfälle unterbinden und aus diesem Grund sollen nun zusätzliche Maßnahmen zur IT-Sicherheit ergriffen werden. Zunächst wurde versucht den Vorfall stillschweigend zu hinzunehmen, bis jedoch die Presse von dem Vorfall erfuhr. Laut Angaben des Finextra News Service hat sich eine Vielzahl der Kunden dazu entschlossen, das Konto bei der HSBC zu schließen. Die Bank hat sich zu dem Vorfall bislang nicht öffentlich geäußert. (Autor: gS-) ( via Inquirer )
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