Wie bei anderen Communities auch kann man Gruppen anlegen, um sich auszutauschen oder gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Eine Besonderheit aber ist der "Hacker Recruitment Market". Dort möchte man Arbeitsmöglichkeiten schaffen für Hacker, die als freiberufliche und unabhängige Experten im Auftrag von Unternehmen bestimmte Aufgaben übernehmen oder Sicherheitssysteme untersuchen und überprüfen können. Die Grundidee ist, dass Unternehmen talentierte Mitglieder aus der Community anwerben. In der Community wird auch der Expertenstatus geregelt. Aufträge ab einem gewissen Expertengrad sollen so an entsprechend talentierte Nutzer vergeben werden. Die Gründer der Community wollen mit den Einnahmen ihres sozialen Netzwerks unter anderem eigene Forschungsprojekte finanzieren.
Die "Gnucitizen", die das "House of Hackers" gründeten, bezeichnen sich selbst als "ethische Hackerinstanz". Ihr Verständnis vom Hack ist im ursprünglich positivem Sinne geprägt und geht weg von illegalen Aktivitäten. "Hacken" soll wieder einen positiven Wert bekommen. Sie beziehen sich auf die technologisch-kreative Kompontente und bezeichnen Hacken als Lebensstil, bei dem man sich für Hacks bezahlen lässt, was nach ihren Worten "ebenfalls ein Hack an sich ist". Sie schreiben sie auf ihrer Webseite, dass Hacken in erster Linie das Finden von guten Lösungen für interessante Probleme ist. Es kann mitunter auch darum gehen, in geschützte Computernetzwerke einzudringen. Genauso gut aber können ganz andere Aufgaben verlangt werden. Die meisten Mitglieder der "Gnucitizen" bezeichnen sich als "Vollzeit-Sicherheits-Hacker".
Auch Hacken als Lebensstil wird im Gnucitizen-Umfeld propagiert und gelebt. Mit Hakiri gibt es einen schönen Blog zu Kultur, während sich die Spinhunters mit ungeklärten Fragen beschäftigen. Es ist die Forschungsstation der Gnucitizens.
| 2 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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gullinews am 06.05.2008 20:46:53: |
Kontrolltroll am 06.05.2008 21:44:36: |
koelnmedia am 07.05.2008 12:01:08: |