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02. Mai 2005
hartabergerecht.de verschärftes Vorgehen und verschärftere E-CardsHart, gerecht... aber cool? Neben einer neuem Plakatkampagne vermeldet die deutsche Filmwirtschaft einmal mehr Erfolge im Kampf gegen kopierte Filme. Verstärkt solle auch gegen Portalseiten vorgegangen werden: Burningboard.net sei beispielsweise ein Ziel der künftigen Maßnahmen, Sharesville.org sei bereits down, wie Golem vermeldet. ![]() Wir können auch ohne Vergewaltigungsfantasien Angst einjagen: das neue Motiv der hartabergerecht-Kampagne Hinzu kommt ein weiteres Plakat der Reihe "Raubkopierer sind Verbrecher", welches diesmal ohne unterschwellige Vergewaltigungsfantasien auskommt - wurden in den ersten Spots der Reihe recht unverblümt "Raubkopierer" als Knast-Vergewaltigungskandidaten vorgeführt und sah in der zweiten peinlichen Plakatneuerscheinung die abgebildete Raubkopiererin auch reichlich missbraucht aus, verzichtet das neue Plakat auf entsprechende Geschmacklosigkeiten. Ein Lerneffekt in Bezug auf den Nonsensebegriff der "Raubkopie" trat erwartungsgemäß dagegen nicht ein. Die Plakate sollen in Kinos und in Videotheken ausgehängt werden: clevererweise also exakt an den Orten, wo Kunden für ihren Medienkonsum Geld ausgeben. Ähnlich konsequent verdirbt inzwischen nebenbei die Musikindustrie den Käufern ihrer CDs die Freude an den Booklets - wer CD-Artwork mag und daher die Alben gerne kauft, dürfte an allgegenwärtigen, immer größeren und nicht entfernbaren Hinweisen des FBI wenig Freude haben.
Als weiteres Feature bietet die hartabergerecht-Kampagne der Zukunft Kino Marketing inzwischen auch einen E-Card-Service mit "coolen Sprüchen" zum Verschicken an. Abgesehen davon, dass die hartabergerecht-Seite keinen Hinweis zum Datenschutz und zur Speicherung von eingegebenen Daten liefert, sollte man davon absehen, Freunden entsprechende Karten zu schicken, ausser, sie haben einen wirklich skurrilen Sinn für Humor. Verwandte News
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