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25. Juni 2007
Harry Potter-Leak Das Ende von Band sieben gehackt?Wer nicht wissen will, dass Hermine und Hagrid laut einem gehackten Rechner des Harry Potter-Herausgebers Bloomsbury im letzten Band der Serie sterben werden, sollte diesen Satz besser nicht lesen. Wer sich die Spannung trotz des Hacks nicht nehmen lassen will, kann selbstverständlich in der Lektüre fortfahren. Bevor analog zum Nichts davon sei wahr, so "Blisset". In Wirklichkeit handele es sich um die Demonstration einer aus dem Information Warfare bekannten Strategie der Medienmanipulation. Weder habe man einen Exploit verwendet noch einen der Bloomsbury-Rechner gehackt, notwendig wären ausschließlich TOR und ein Gratis-Mailaccount gewesen. Hacks wie diese seien relativ einfach zu bekämpfen: man solle schlicht nicht alles glauben, was in den Medien steht. Tatsächlich hätte es skeptisch stimmen sollen, dass zwar Informationen über das Ende, trotz des Vollzugriffs jedoch kein Prerelease des Titels ins Netz gelangt ist. Was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht noch zu einem solchen kommen kann - spätestens jedoch ab Publikation wird der siebte Band binnen Stunden im Netz auftauchen, auch wenn Joanne K. Rowling für ihre extrem restriktive Haltung zu elektronischer Publikation ihrer Titel bekannt ist. Der Potter-Hoax hatte schnell große Kreise gezogen - BBC, Reuters und Spiegel Online berichteten ausführlich, der entsprechende Text wurde bei SPON länger in den "Most wanted"-Charts der Leser geführt. Eine Textsammlung zu den Themen Information Warfare, Medienmanipulation und PSYOP wurde von den Medienaktivisten gesammelt und auf Verwandte News
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