|
02. Juni 2008
Handys als Helfershelfer der Ermittler, das iPhone als waschechte DatenkrakeDie Geräte wurden in den letzten Jahren immer leistungsfähiger und zudem kleiner. Aber umso mehr Daten diese von uns speichern können, umso besser können die Daten auch für die Ermittlungsarbeit von Polizisten benutzt werden. Im Gegensatz zu den Smartphones scheint sich Apples iPhone zu einem wahren Datenkraken entwickelt zu haben Bei polizeilichen Ermittlungen wird es immer wichtiger, den technischen Geräten des Verdächtigten Informationen zu entlocken. Je komplexer die PCs, Handys und Smartphones werden, desto mehr Möglichkeiten hat die IT-Forensik um dort wichtige Beweise zu finden und festzuhalten. Vor allem die Flash-Speicher spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Oftmals werden bei Smartphones erst dann Daten auf dem Speichermedium tatsächlich gelöscht, wenn diese voll sind. Je nach Größe des Speichers bleiben so Informationen jahrelang erhalten. Schon letzten Sommer wurden Berichte publik, nach denen Handys auch hervorragend für eine lückenlose Überwachung eingesetzt werden können. Das Betriebssystem des Geräts wird durch den Empfang einer Service-SMS verändert und das Handy in eine tragbare Abhörstation verwandelt, die erst dann aufhört zu senden, wenn man die Akkus entfernt. Das FBI benutzt diese Variante bereits seit mindestens zwei Jahren. Im Jahr 2006 hat das FBI in New York nachweislich den Großen Lauschangriff per Handy gegen den ehemaligen Mafiosi John Ardito und seinen Anwalt Peter Peluso realisiert. Die entsprechende Technik steht in Europa ebenfalls längst zur Verfügung.
(via pcopen.de, thx!) Verwandte News
Trackbacks
|