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14. April 2005
Handykopierschutz zu teuer statt viel zu teuerAntwort der Hersteller und Netzbetreiber steht aus Die Open Mobile Alliance hat die veranschlagten Kosten für ihre Handy-Kopierschutztechnik gesenkt. Statt einem Dollar Abgabe pro Gerät und einem Cent per Transaktion (wie beispielsweise einem Klingeltonkauf) sollen Hersteller bzw. Netzbetreiber nun nur noch 65 Cent pro Gerät zahlen, Transaktionen sollen pauschal mit 25 Cent pro Jahr berechnet werden. Problematisch für die Hersteller und Netzbetreiber ist, dass die entsprechende Technologie der zukünftige Standard sein soll, an welchem alle Beteiligten an sich ein Interesse haben, um die Interoperabilität der Handys sicherzustellen. Auf der anderen Seite befinden sich einige für die Technik zentrale Patente in der Hand einer kleinen Gruppe von in der OMA organisierten Firmen, die sich unter dem Namen MPEG LA zusammengeschlossen haben. Durch ihre alleinige Verfügung über die dem Standard zugrundeliegenden Technik verfügt die Gruppe nun über einiges Potential, Preise zu diktieren. Dementsprechend überrascht auch das neue Angebot weniger, welches für die Lizenznehmer nicht wirklich eine bedeutende Kostenersparnis darstellt. Die GSM-Alliance, ein Zusammenschluss von GSM-Netzbetreibern, hatte angekündigt, alternative DRM-Technologieanbieter zu kontaktieren, welche kostengünstigere Lösungen erstellen könnten. Daraufhin senkte die MPEG LA das Lizenzkostenangebot. Sollten sich die Technologieanbieter und DRM-Hersteller nicht einigen, wird eine Vielzahl von proprietären Formaten und Systemen befürchtet, die nicht nur beim Übertragen von Medien von Handy auf Handy zu Problemen führen könnten, sondern auch grundlegende Features der GSM-Handynutzung wie Roaming oder Netzwechsel deutlich erschweren könnten. Verwandte News
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