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14. November 2007

Handycamrip der Simpsons 1000 Dollar Strafe für Releaser

Symbolisch, überhöht, albern? Tausend australische Dollar (umgerechnet ca. 600 Euro) Strafe muss der 21-jährige Camripper zahlen, der den "Simpsons"-Movie mit einer Handycam abfilmte. Das extrem schlechte Ergebnis wurde allenfalls als Kuriosität betrachtet.

Immerhin: Augenmaß muss man den australischen Gerichten zugestehen - vergleicht man das jetzige Urteil beispielsweise mit dem Verfahren um externer Link in neuem Fenster folgt20 Sekunden "Transformers" in den USA, kann sich der Handycammer wohl glücklich schätzen. Möglich wären jedoch auch nach australischem Recht bis zu externer Link in neuem Fenster folgt5 Jahre Haftstrafe.

Etwas über 3.000 Downloads hatte der Handy-Film verzeichnet, so die Anklage - auch hier wurde offenbar stark nachkorrigiert. Denn ursprünglich hatten Twentieth Century Fox, australische Polizei und Australian Federation Against Copyright Theft AFACT von 110.000 Downloads und gar einem DVD-Release der Aufnahme gesprochen.

Statt den Fall zur großen Piratengeschichte aufzublasen, wurde er nun aber aufs Normalmaß zurückgestutzt. Richter Ken Steward war der Ansicht, der Camripper habe sich selten dämlich angestellt, hätte mehrfach erfolglos versucht, den Film zu uppen und habe zuletzt angenommen, dass der Upload fehlgeschlagen sei. externer Link in neuem Fenster folgtKlare Worte des Richters:

"Mir scheint, dieser junge Mann hatte den Sachverstand eines toten Fischs."

Einen Film mit der Handycam aufzunehmen, das Ergebnis als Prerelease zu bezeichnen und sich dann auch noch erwischen lassen: es scheint, dass Steward nicht vollkommen falsch liegt.

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