gullinews am Mittwoch, 14.11.2007 11:03 Uhr
Immerhin: Augenmaß muss man den australischen Gerichten zugestehen - vergleicht man das jetzige Urteil beispielsweise mit dem Verfahren um 20 Sekunden "Transformers" in den USA, kann sich der Handycammer wohl glücklich schätzen. Möglich wären jedoch auch nach australischem Recht bis zu 5 Jahre Haftstrafe.
Etwas über 3.000 Downloads hatte der Handy-Film verzeichnet, so die Anklage - auch hier wurde offenbar stark nachkorrigiert. Denn ursprünglich hatten Twentieth Century Fox, australische Polizei und Australian Federation Against Copyright Theft AFACT von 110.000 Downloads und gar einem DVD-Release der Aufnahme gesprochen.
Statt den Fall zur großen Piratengeschichte aufzublasen, wurde er nun aber aufs Normalmaß zurückgestutzt. Richter Ken Steward war der Ansicht, der Camripper habe sich selten dämlich angestellt, hätte mehrfach erfolglos versucht, den Film zu uppen und habe zuletzt angenommen, dass der Upload fehlgeschlagen sei. Klare Worte des Richters:
"Mir scheint, dieser junge Mann hatte den Sachverstand eines toten Fischs."
Einen Film mit der Handycam aufzunehmen, das Ergebnis als Prerelease zu bezeichnen und sich dann auch noch erwischen lassen: es scheint, dass Steward nicht vollkommen falsch liegt.
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Genmutant am 14.11.2007 23:37:01: |
Lord_Ego am 15.11.2007 00:01:13: |
Armadax am 15.11.2007 16:03:13: |